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Gruitener Geschichte(n)

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Die Treppe am „Doktorshaus“ und der Stein im Baum

Ob es die Treppe an der östlichen Giebelwand des Doktorshauses, das um 1750 erbaut wurde, von Anfang an gegeben hat, ist nicht belegt. In einem literarischen Werk von 1784 ist zwar im Zusammenhang mit einem Besuch im Doktorshaus von einer Haustür an der Giebelwand die Rede, aber eine Treppe, die zu ihr führte, wird dort nicht erwähnt. Für Anfang des 20. Jahrhunderts ist sie jedoch durch ein Foto belegt (Abb. unten).  Weiterlesen „Die Treppe am „Doktorshaus“ und der Stein im Baum“

Durch die „Wiedenhofer Aue“ nach „Zu Bröckers“

Das Titelfoto zeigt einen Teil des alten Wegs von Zu Bröckers ins Dorf. Alte Gruitener nennen ihn, so höre ich, Gadesweg oder so ähnlich. Er endete etwa dort, wo heute die kath. Bücherei steht. Die Kleine Düssel ist auf dem Foto nicht zu erkennen; sie verläuft links im Bild in der Nähe der Bäume, die vor Furthmanns Scheune (1982 aus ungeklärten Gründen eingestürzt, danach als Wohnhaus wieder aufgebaut) stehen. Der abgebildete Teil des Wegs ist nicht mehr vorhanden, aber jenseits der Dorfumgehungsstraße existiert er noch.  Weiterlesen „Durch die „Wiedenhofer Aue“ nach „Zu Bröckers““

Wie kam das Kopfsteinpflaster ins Dorf?

Neugruitener und Ortsfremde, die durch Gruiten-Dorf gehen oder fahren, sind leicht geneigt, das dort vorhandene (besonders bei Nutzern von Rollatoren, Rollstühlen, Kinderwagen, Fahrrädern usw. unbeliebte) Kopfsteinpflaster für historisch alt zu halten. Aber weit gefehlt: Es ist ganz und gar nicht historisch, sondern sehr jung! Weiterlesen „Wie kam das Kopfsteinpflaster ins Dorf?“

Der „Ratskeller“

Ein „Ratskeller“ setzt selbstverständlich voraus, dass es zumindest in der Nähe ein Rathaus gibt. Das gab es in Gruiten erst ab 1897, erbaut an der Bahnstraße. Es war nicht das Rathaus der Gemeinde Gruiten, sondern das Rathaus der 1894 gebildeten Bürgermeisterei Gruiten, zu der Millrath und Schöller gehörten. Die „Schankwirtschaft Ratskeller“, wie die erste Bezeichnung lautete, wurde dem Rathaus schräg gegenüber erbaut. Eine Ansichtskarte aus der Zeit, als die Elektrizität in Gruiten Einzug gehalten hatte (ab 1905), nennt auch den Besitzer: Otto Geigis (Abb. unten). Weiterlesen „Der „Ratskeller““

Bracken: Ende einer sehr alten Düsselbrücke

Nur zwei undatierte Bilder von ihr sind bisher bekannt (Titelfoto und Abb. unten), aber mehr als drei Jahrhunderte lang war diese Brücke ein wichtiger Übergang über die Düssel beim uralten Hof Bracken. Wer vom Lokal Im kühlen Grunde eine kurze Strecke düsselabwärts geht, erreicht auch heute an dieser Stelle eine Brücke, aber es ist seit 40 Jahren nicht mehr die alte Bruchsteinbrücke, sondern eine „moderne“ Betonbrücke. Weiterlesen „Bracken: Ende einer sehr alten Düsselbrücke“

K20n: Brücke über die Bahn und Verbindung zur Brücken-/Hochstraße

Kaum zu glauben, aber es ist schon 10 Jahre her, dass der Brückenschluss für den zweiten Teil der Gruitener Umgehungsstraße (K20n) erfolgt und durch eine besondere Art der „Landgewinnung“ auch die Anbindung der Brücken-/Hochstraße gelungen ist. Das Titelfoto zeigt den Bauzustand Ende Mai 2009. Weiterlesen „K20n: Brücke über die Bahn und Verbindung zur Brücken-/Hochstraße“

Gruiten-Dorf, mit Kinderaugen gesehen

Die „Künstler“, die diesen Wandteppich gestickt haben, sind inzwischen längst erwachsen und haben selbst schon wieder Kinder: Es waren die Schüler*innen der 4. Klasse der Gruitener Grundschule. 1992 haben sie ihn geschaffen und damit einen Wettbewerbspreis gewonnen. Die Klasse fuhr zur Preisverleihung nach Kamen oder Dortmund oder… Wer erinnert sich? Wer weiß, ob der Wandteppich noch existiert? Und wer erkennt mehr als 9 der darauf abgebildeten Gebäude? Weiterlesen „Gruiten-Dorf, mit Kinderaugen gesehen“

Als Gruiten ein Drei-Kirchen-Dorf war

Das Titelfoto oben zeigt Gruiten-Dorf so, wie es selbst die ältesten Gruitener nicht mehr mit eigenen Augen gesehen haben können.  Weiterlesen „Als Gruiten ein Drei-Kirchen-Dorf war“

„Napoleonisches“ (3): „Kirchenstreik“ – und hinter den Kulissen „stille Post“

Die napoleonische Administration ordnete die Auflösung der Kirchengemeinde Schöller und ihre Verschmelzung mit der reformierten Gemeinde Gruiten an. Das führte in Schöller zu passivem Widerstand und zu einer Initiative, die mit allen Mitteln die Ausführung der Anordnung zu vereiteln suchte und tatsächlich Erfolg hatte. Weiterlesen „„Napoleonisches“ (3): „Kirchenstreik“ – und hinter den Kulissen „stille Post““

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