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Gruitener Geschichte(n)

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Trotz Champagner keine „Champagne 2“: Der Technologiepark

Auf absehbare Zeit wird das Gelände zwischen der Bundesautobahn und der Millrather/Gruitener Straße das bleiben, was es gegenwärtig ist, nämlich landwirtschaftlich genutzte Fläche. Es zeichnet sich ab, daß nach Erklärungen der CDU- und der FDP-Fraktion auf eine „Verplanung“ dieses Bereichs verzichtet werden soll, zumal sich keine Chance erkennen läßt, die hochwertigen landwirtschaftlich genutzten Flächen zu erwerben. So stand es 1990 in der Zeitung.[1] Weiterlesen „Trotz Champagner keine „Champagne 2“: Der Technologiepark“

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Haans „Hauptbahnhof“ stand schon immer in Gruiten

Als 1841 die erste westdeutsche Eisenbahnlinie von Düsseldorf nach Elberfeld (Steinbeck) fertiggestellt war, gehörte die Gemeinde Gruiten zur Bürgermeisterei Haan (seit der napoleonischen Kommunalreform Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Gründung der Bürgermeisterei Gruiten 1894). Das war der Grund dafür, den Haltepunkt auf Gruitener Gebiet gut 50 Jahre lang „Haan“ zu nennen.  Weiterlesen „Haans „Hauptbahnhof“ stand schon immer in Gruiten“

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Vor 75 Jahren: Ein 24-Jähriger bewahrte Gruiten vor der Zerstörung

Am 16. April 1945 endete in Haan und Gruiten der Zweite Weltkrieg durch den Einmarsch der Amerikaner. Inzwischen sind selbst die letzten Kriegs- und die ersten Nachkriegskinder längst im Rentenalter, die noch lebenden Zeitzeugen bereits mindestens 85 Jahre alt. Die Erinnerung an die Ereignisse am Ende des 2. Weltkriegs in Haan und Gruiten verblasst mehr und mehr. Weiterlesen „Vor 75 Jahren: Ein 24-Jähriger bewahrte Gruiten vor der Zerstörung“

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Haans ältestes Bauwerk: Der Gruitener Nikolausturm

Gruiten-Dorf ist 1989 von der Stadt Haan als Denkmalbereich unter Schutz gestellt worden, weil es sich um einen der wenigen noch bestehenden historischen niederbergischen Dorfkerne handelt. Das Alter der darin enthaltenen Baudenkmäler umfasst die Zeitspanne vom 12. bis zum 19. Jahrhundert. Das älteste Baudenkmal, der Turm einer romanischen Kirche, ist zugleich das älteste erhaltene Bauwerk auf Haaner Stadtgebiet. An ihm sind bei Sanierungs­arbeiten im Jahre 2013 Gräber mit gut erhaltenen Skeletten freigelegt worden, die nach wissenschaftlichem Befund aus karolingisch-ottonischer Zeit stammen. 
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Der uralte Hof „Hasenhaus“

Fast 600 Jahre reichen die urkundlichen Spuren zurück. Schon 1430 wurde der Hof Hasenhaus zusammen mit einigen anderen Höfen aus unserer Gegend, die Landbesitz auf Obgruitener und Schöllerschem Gebiet hatten, in einem Verzeichnis des Klosters Corvey genannt.[1] Hasenhaus gehörte zum Lehnsbesitz dieses Klosters und später zu dem der Herrschaft Schöller.[2]  Weiterlesen „Der uralte Hof „Hasenhaus““

1719-1721: Bau der reformierten Kirche

Gruiten-Dorf in der Form, wie wir es aus den vergangenen 100 Jahren kennen, war erst im Entstehen begriffen, als mit dem Bau der reformierten Kirche begonnen wurde. Sie war nach der alten St.-Nikolaus-Kirche und dem Steingaden (Wehrturm) am Haus am Quall erst das dritte steinerne Gebäude im heutigen Dorfbereich und stand noch ziemlich einsam dort; fast alle Häuser, die heute den Dorfkern prägen, gab es damals noch nicht.    Weiterlesen „1719-1721: Bau der reformierten Kirche“

Den alten Nikolausturm traf auch mal der Blitz, aber „der Zahn der Zeit“ nagt immer an ihm

125 Jahre steht der Turm der romanischen Kirche Gruitens aus dem 12. Jahrhundert nun schon alleine oberhalb des Dorfes hinter der Kirchhofsmauer. Weil nach dem Bau der neuen katholischen Kirche (1877-79) kein Geld für den Erhalt der alten Kirche da war, wurde dessen Kirchenschiff, das auf dem Titelfoto rechts vom Turm zu erkennen ist, 1895 abgerissen. Aber auch der erhalten gebliebene Turm war damals nicht gut in Schuss, wie man auf dem Titelbild besonders an dem Turmhelm erkennen kann, sodass sich auch die Zivilgemeinde wegen dessen Reparatur einschaltete. Weiterlesen „Den alten Nikolausturm traf auch mal der Blitz, aber „der Zahn der Zeit“ nagt immer an ihm“

Die alte Apotheke und ihre jungen Nachfolgerinnen

Eine Apotheke hatte Gruiten schon vor etwa 270 Jahren, aber nur ein knappes Vierteljahrhundert lang. Danach dauerte es bis über die Mitte des 20. Jahrhunderts, ehe in Gruiten wieder eine Apotheke für die ortsnahe Versorgung mit Arzneimitteln vorhanden war. Die alte Gruitener Apotheke befand sich im Dorf, die modernen Apotheken eröffneten ihre Geschäftsräume „auf Station“. Weiterlesen „Die alte Apotheke und ihre jungen Nachfolgerinnen“

Aus den Augen, aus dem Sinn: Haus „Kämpchen“

Es liegt ein wenig außerhalb des Dorfes, ein üblicher Dorfrundgang führt nicht an ihm vorbei, selbst vom äußersten Punkt des Dorfrundgangs am westlichen Ortsausgang, dem alten Nikolausturm, ist es trotz der geringen Entfernung nur zu erahnen. Fritz und Ernst Breidbach haben es – soweit ich sehe – in ihren Schriften nicht erwähnt. Auch in der Denkmalliste steht es nicht. Aber das Haus Kämpchen gehört nicht nur zu Gruitens „Perlen“, es hat auch für kurze Zeit einen später sehr prominenten Gruitener beherbergt, bevor der um 1750 sein eigenes Haus gebaut hatte: „Doktor“ Lauterbach. Weiterlesen „Aus den Augen, aus dem Sinn: Haus „Kämpchen““

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