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Gruitener Geschichte(n)

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Gruitens mächtigste Balken

Sieht man das eisenharte Gebälk und den mächtigen eichenen Ständer, der das Gerüst des Hauses trägt, dann erkennt man, daß der Erbauer nicht mit Jahren oder Jahrzehnten, sondern mit Jahrhunderten gerechnet hat, in denen es seinen Nachkommen Wirkungsstätte und Heimat sein sollte. Das hat Fritz Breidbach 1970 geschrieben.[1] Zu dieser Zeit war ein Großteil des Fachwerks an der Straßenseite des Hauses gar nicht zu sehen. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war es durch Holzschindeln verkleidet[1] und danach bis 1991 hinter einer schlichteren Verblendung versteckt (Abb. unten). Weiterlesen „Gruitens mächtigste Balken“

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Seit 25 Jahren fließt die Kleine Düssel über den Dorfanger

Hochwasser, oft mehrfach im Jahr, war jahrhundertelang Normalität in Gruiten-Dorf (siehe Als „die Tosende“ noch das Dorf eroberte). Dann kam Ende der 1980er Jahre die Idee auf, die Kleine Düssel nicht mehr im Herzen des Dorfes, sondern erst hinter dem Dorfkern in die Düssel fließen zu lassen. Aber auf positiven Widerhall traf diese Idee zunächst ganz und gar nicht. Auch die großen politischen Parteien waren anfangs strikt dagegen, die Kleine Düssel über den Dorfanger zu leiten. Weiterlesen „Seit 25 Jahren fließt die Kleine Düssel über den Dorfanger“

Naturstrandbad Winkelsmühle

Vor etwas mehr als 80 Jahren (1935) wurde auf dem Gelände ehemaliger Fischteiche ein vom Düsselwasser gespeistes Freibad eröffnet, das Naturstrandbad Winkelsmühle. Das Titelfoto zeigt deutlich die beiden großen Schwimm- und Badebecken, die Liegewiese und die Gebäude mit den Umkleidräumen vor der historischen Mühle. Auch der hohe Sprungturm ist rechts im Vordergrund klar zu erkennen. Obwohl nur die Generation der ab etwa 1930 geborenen Gruitener ihre Kinderfreuden an und in diesem Freibad gehabt hat, weil es schon vor etlichen Jahrzehnten geschlossen wurde, ist es in Gruiten noch immer in lebhafter Erinnerung. Weiterlesen „Naturstrandbad Winkelsmühle“

Lieferservice auf vier Pfoten

In Gruiten war er bekannt, bei den Arbeitern in Grube 7 wahrscheinlich sogar bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund, aber dass er der Star eines Artikels in einer englischen Zeitung werden würde, hätte wohl niemand erwartet. Und als es tatsächlich so kam, ahnte in Gruiten keiner etwas davon. Das änderte sich erst durch einen anonymen Brief aus England, dem der Zeitungsartikel beilag. Das ist jetzt 63 Jahre her, aber nicht nur Brief und Zeitungsartikel sind erhalten geblieben, sondern auch etliche private Fotos, auf denen der Hund abgebildet ist (z.B. das Titelfoto). Er war wohl der Liebling der Familie.  Weiterlesen „Lieferservice auf vier Pfoten“

Das kurze Leben der langen „Growian“

65 m ragte sie in die Höhe und war damit wahrscheinlich das höchste Bauwerk, das jemals in Gruiten gestanden hat. Ihr Schattenschlag reichte im Licht der untergehenden Sonne bis zur Parkstraße, obwohl sie im Gewerbegebiet südlich der Düsselberger Straße stand („Fuhr“). Aber die „Große Windkraftanlage“ der Firma Dillenberg fand bei Bewohnern des Wohngebietes auf der anderen Seite der Düsselberger Straße keinen Zuspruch. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster entschied zu Gunsten der klagenden Anwohner gegen die Stadt Haan, die die Errichtung des Windrads genehmigt hatte. Damit war das Schicksal der Anlage besiegelt. So rasch, wie sie errichtet worden war, verschwand sie auch wieder.  Weiterlesen „Das kurze Leben der langen „Growian““

Der Ring des Urgroßvaters

Eigentlich ist „Urgroßvater“ noch untertrieben, denn der Urenkel, um dessen Urgroßvater es hier geht, hat selbst schon wieder Enkelkinder, und für die reicht diese Geschichte schon fünf Generationen zurück. Was war geschehen? Weiterlesen „Der Ring des Urgroßvaters“

Quallerheide: uralter Hof, auf dessen Grund und Boden das „moderne Gruiten“ entstand

Alte Gruitener können sich noch an die Gebäude des Hofes Quallerheide erinnern, denn noch bis Mitte der 1950er Jahre standen sie an der Ecke Bergstraße/Kastanienweg[1]. Die Abbildung oben zeigt den Hof um 1930. Da gab es den Bahnhof vor seiner Haustür, der auf seinem ehemaligen Grund und Boden entstanden war, schon rund 90 Jahre. Das Bahngelände ging quer durch sein früheres Land. Und rundum war – großteils auf Äckern die zum Hof gehört hatten – ein neuer Gruitener Ortsteil entstanden. Als die Hofgebäude aufgegeben wurden, schrieb eine Zeitung: „Spitzhacken auf ‚Quallerheide‘. Ein Stück Gruitener Geschichte versinkt – Bahnhof fraß das Land“[2] Weiterlesen „Quallerheide: uralter Hof, auf dessen Grund und Boden das „moderne Gruiten“ entstand“

Restaurant und Ausflugslokal „Winkelsmühle“

Obwohl sie „nicht mehr in den Grenzen unserer Heimatgemeinde liegt“, ist die Winkelsmühle „für Gruiten immer ein Stück Heimat gewesen“, schrieb Fritz Breidbach und widmete ihr deshalb ein eigenes Kapitel in seinem Gruiten-Buch.[1] Darin behandelt er aber nicht nur die historische Mühle, die „Forellenzucht“ in „rund 60 kleineren und größeren Teichen“ und das spätere „Strandbad“, sondern ganz selbstverständlich auch das große Ausflugslokal mit seinem „Gondelteich“.  Weiterlesen „Restaurant und Ausflugslokal „Winkelsmühle““

Trinkwasser für Gruiten-„Station“

Das Foto oben ist 1939 entstanden und zeigt ein zu dieser Zeit schon mehrere Jahrzehnte altes Bauwerk, mit dem die Gruitener „Neuzeit“ begann. Wenige Jahre nach der Entstehung der Bürgermeisterei Gruiten (1894), einige Jahre bevor die Elektrizität in Gruiten einzog (1905), wurde es auf der hochgelegenen Millrather Straße Ecke Hochstraße errichtet, um von dort den rund um den Bahnhof wachsenden Ortsteil „Station“ mit Trinkwasser zu versorgen. Dieser Wasserspeicher war keine Einrichtung der Kommune, sondern eine private. Weiterlesen „Trinkwasser für Gruiten-„Station““

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