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Gruitener Geschichte(n)

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Allgemein

Der verschwundene Mühlenteich

Solange die Mühle zur Mühlen (LINK) noch von einem Müller betrieben wurde (bis 1967), hatte der Mühlenteich eine klare Funktion. Danach begann die Diskussion, was aus ihm werden sollte. Pläne für ein Naherholungsgebiet um den Teich herum entstanden, wurden aber nicht realisiert. Und irgendwann war der Teich total verlandet.

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Update: Baden in der Schule

Kaum zwei Jahre nach dem Bau der kath. Schule 1928 (zuletzt Gemeinschaftsgrundschule, aktuell durch einen Neubau ersetzt), die eine an Wochenenden zu nutzende „öffentliche Badeanstalt“ enthielt, stieg der Wasserverbrauch 1930 in ungeahnte Höhen. Lag es an einer besonders starken Nutzung der Badeeinrichtung oder lief irgendwo Wasser unkontrolliert aus? Das Thema beschäftigte — wie die Auszüge aus einem Zeitungsartikel von 1931 zeigen (Abb. oben) — aus Kostengründen den Gruitener Gemeinderat nicht nur am Rande. Und bevor die Ursache für den hohen Wasserverbrauch geklärt war, gab es schon Überlegungen, den Badebetrieb einzuschränken, sowie Widerspruch dagegen, weil die Kinder schließlich einmal (!!!) die Woche baden müssten. Ein Dauerproblem scheint der hohe Wasserverbrauch aber nicht gewesen zu sein, denn schließlich wurde die „öffentliche Badeanstalt“ bis in die späten 1950er Jahre beibehalten.

Der Hauptbeitrag (LINK dorthin) ist entsprechend ergänzt.

Lothar Weller, 25.1.2023 – Abbildung: Gruitener Archive/Borgmann, Repro, Montage mit Markierungen: von mir.

Update 2: Inflation 1923 und Ruhrbesetzung

Der Beitrag (LINK dorthin) ist nach erneuter umfangreicher Erweiterung nun abgeschlossen!

Lothar Weller, 24.1.2023

Update: Inflation 1923 und Ruhrbesetzung

Nicht nur die galoppierende Inflation verstärkte 1923 Not und Elend, parallel dazu entwickelte sich die „Ruhrbesetzung“ durch die Franzosen immer mehr zu einer schwer erträglichen Belastung, von der ab März 1923 auch Gruiten als südlicher Grenzort der besetzten Zone betroffen war. Aber schon vor der Besetzung gab es einen ernsten Zwischenfall mit französischen Soldaten in Gruiten:

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Update: Ist das Zeppelin-Foto eine Fälschung?

Eine Meldung aus einer Haaner Facebook-Gruppe und Funde von Zeitungsberichten über die Zeppelin-Fahrten im März 1936 haben mich veranlasst, den Beitrag „Fälschung?“ (LINK) zu ergänzen und den Hauptbeitrag über die Zeppeline über unserer Gegend (LINK) durch einen Anhang zu erweitern.

Lothar Weller, 15.1.2023

Als ein paar Millionen nicht mal mehr fürs Trinkgeld reichten

Wenn 1 Pfund Kartoffeln 40 Millionen Mark, 1 Hühnerei 75 Millionen und 1 Pfund Brot 210 Millionen Mark kosten, ist man selbst als Multimillionär ein armer Mensch (Abb. oben, Preise am 15.10.1923). Soweit war es am Anfang des Jahres 1923 noch nicht. Gegen Ende des Jahres 1922 war sogar kurzzeitig etwas Hoffnung aufgekeimt, den Verfall der deutschen Währung (Mark) doch noch aufhalten zu können. Der Kurs der Mark zum Dollar, der am 10.10.1922 noch 3000 Mark = 1 Dollar betragen hatte, war 11 Tage später auf 4400 Mark für den Dollar, am 1.11. auf 5000 und sechs Tage später schon auf 8500 Mark = 1 Dollar abgesackt, „erholte“ sich dann aber plötzlich wieder und ging am 18.12.1922 auf unter 6000 Mark = 1 Dollar zurück.1 Aber die Hoffnung trog, denn 1923 — also genau vor 100 Jahren — galoppierte die Inflation bis zur Hyperinflation, bei der Milliarden und dann sogar Billionen auf den Geldscheinen standen.

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Ist das Zeppelin-Foto eine Fälschung?

Immer, wenn ich mir das Foto oben genauer ansehe, beschleicht mich das Gefühl, es könnte nicht echt, sondern arrangiert und aus zwei Fotos zusammengesetzt sein.

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Wetterkapriolen: Zu Weihnachten blühten die Veilchen

Die vergangene Silvester-/Neujahrsnacht war mit ca. +15 Grad Celsius mild wie eine Sommernacht. Aber es soll in früherer Zeit noch erstaunlichere Wetterkapriolen gegeben haben, wie dieser Zeitungsartikel berichtet:

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Spurensuche: Weihnachtskrippen in Gruiten

Weihnachtskrippen im öffentlichen Raum scheinen in Gruiten keine Geschichte zu haben, die über das 20. Jahrhundert hinaus zurückreicht. Zumindest sind für die Zeit davor bisher keine Belege gefunden worden. In den alten Kirchenchroniken St. Nikolaus nicht, und (erwartungsgemäß) auch nicht in den Aufzeichnungen der reformierten Gemeinde.

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