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Gruitener Geschichte(n)

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In zwei Schritten eröffnet und in zwei Schritten geschlossen: das Bürgerhaus

Vor 44 Jahren wurde der erste Bauabschnitt des Bürgerhauses eröffnet (Foyer und Schwimmbad), und vor 40 Jahren gab es zur Fertigstellung des kompletten Baus eine große Feier. Vor 18 Jahren schloss das Schwimmbad trotz massiver Proteste, und vor 7 Jahren wurde das Bürgerhaus vollständig aufgegeben. Wahrscheinlich ist inzwischen eine Flasche „Bergischer Korn“ der Brennerei Borgmann der wertvollste Teil der „Ruine“; sie liegt im Grundstein des Bürgerhauses. Weiterlesen „In zwei Schritten eröffnet und in zwei Schritten geschlossen: das Bürgerhaus“

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Update: Spurensuche Gruitener Kirmes

Jetzt reicht der Nachweis für eine Gruitener Kirmes 300 Jahre zurück. Ein neuer Fund belegt, dass es sie schon 1717 gegeben hat. Ich habe meinen Beitrag Gruitener Kirmes: Spurensuche entsprechend erweitert. 

Lothar Weller, 6.1.2019

Über 300 Jahre Pudel, Kranz und ‚Gut Holz‘ in Gruiten

Ob Gruitener Kegler auch schon vor Jahrhunderten „Gut Holz“ gerufen haben, wenn alle Neune oder der Kranz gefallen war, ist nicht überliefert. Aber gekegelt wurde in Gruiten wirklich schon vor mehr als 300 Jahren. Woher wir das wissen? Nicht etwa, weil die Kegler selbst Nachrichten über sich hinterlassen hätten, sondern nur, weil die Kegler unangenehm aufgefallen waren. Weiterlesen „Über 300 Jahre Pudel, Kranz und ‚Gut Holz‘ in Gruiten“

Das Rätsel am Mahnmal im Thunbusch

Vor hundert Jahren ist er zu Ende gegangen, der Erste Weltkrieg. Von 1914 bis 1918 dauerte er, aber am Mahnmal im Thunbusch befindet sich eine Gedenktafel, auf der von den Gefallenen (in der Sprache der damaligen Zeit: von den gefallenen Helden) des Weltkriegs 1914-1920 die Rede ist (Abb. oben und unten). Auf die Frage, warum dort nicht 1914-1918 steht, gibt es noch keine abschließende Antwort. Deshalb hier der Versuch, wenigstens eine denkbare Erklärung für diese ungewöhnliche Kriegsdauerangabe zu finden. Weiterlesen „Das Rätsel am Mahnmal im Thunbusch“

Gruitens mächtigste Balken

Sieht man das eisenharte Gebälk und den mächtigen eichenen Ständer, der das Gerüst des Hauses trägt, dann erkennt man, daß der Erbauer nicht mit Jahren oder Jahrzehnten, sondern mit Jahrhunderten gerechnet hat, in denen es seinen Nachkommen Wirkungsstätte und Heimat sein sollte. Das hat Fritz Breidbach 1970 geschrieben.[1] Zu dieser Zeit war ein Großteil des Fachwerks an der Straßenseite des Hauses gar nicht zu sehen. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war es durch Holzschindeln verkleidet[1] und danach bis 1991 hinter einer schlichteren Verblendung versteckt (Abb. unten). Weiterlesen „Gruitens mächtigste Balken“

Seit 25 Jahren fließt die Kleine Düssel über den Dorfanger

Hochwasser, oft mehrfach im Jahr, war jahrhundertelang Normalität in Gruiten-Dorf (siehe Als „die Tosende“ noch das Dorf eroberte). Dann kam Ende der 1980er Jahre die Idee auf, die Kleine Düssel nicht mehr im Herzen des Dorfes, sondern erst hinter dem Dorfkern in die Düssel fließen zu lassen. Aber auf positiven Widerhall traf diese Idee zunächst ganz und gar nicht. Auch die großen politischen Parteien waren anfangs strikt dagegen, die Kleine Düssel über den Dorfanger zu leiten. Weiterlesen „Seit 25 Jahren fließt die Kleine Düssel über den Dorfanger“

Naturstrandbad Winkelsmühle

Vor etwas mehr als 80 Jahren (1935) wurde auf dem Gelände ehemaliger Fischteiche ein vom Düsselwasser gespeistes Freibad eröffnet, das Naturstrandbad Winkelsmühle. Das Titelfoto zeigt deutlich die beiden großen Schwimm- und Badebecken, die Liegewiese und die Gebäude mit den Umkleidräumen vor der historischen Mühle. Auch der hohe Sprungturm ist rechts im Vordergrund klar zu erkennen. Obwohl nur die Generation der ab etwa 1930 geborenen Gruitener ihre Kinderfreuden an und in diesem Freibad gehabt hat, weil es schon vor etlichen Jahrzehnten geschlossen wurde, ist es in Gruiten noch immer in lebhafter Erinnerung. Weiterlesen „Naturstrandbad Winkelsmühle“

Lieferservice auf vier Pfoten

In Gruiten war er bekannt, bei den Arbeitern in Grube 7 wahrscheinlich sogar bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund, aber dass er der Star eines Artikels in einer englischen Zeitung werden würde, hätte wohl niemand erwartet. Und als es tatsächlich so kam, ahnte in Gruiten keiner etwas davon. Das änderte sich erst durch einen anonymen Brief aus England, dem der Zeitungsartikel beilag. Das ist jetzt 63 Jahre her, aber nicht nur Brief und Zeitungsartikel sind erhalten geblieben, sondern auch etliche private Fotos, auf denen der Hund abgebildet ist (z.B. das Titelfoto). Er war wohl der Liebling der Familie.  Weiterlesen „Lieferservice auf vier Pfoten“

Das kurze Leben der langen „Growian“

65 m ragte sie in die Höhe und war damit wahrscheinlich das höchste Bauwerk, das jemals in Gruiten gestanden hat. Ihr Schattenschlag reichte im Licht der untergehenden Sonne bis zur Parkstraße, obwohl sie im Gewerbegebiet südlich der Düsselberger Straße stand („Fuhr“). Aber die „Große Windkraftanlage“ der Firma Dillenberg fand bei Bewohnern des Wohngebietes auf der anderen Seite der Düsselberger Straße keinen Zuspruch. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster entschied zu Gunsten der klagenden Anwohner gegen die Stadt Haan, die die Errichtung des Windrads genehmigt hatte. Damit war das Schicksal der Anlage besiegelt. So rasch, wie sie errichtet worden war, verschwand sie auch wieder.  Weiterlesen „Das kurze Leben der langen „Growian““

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