Inzwischen gibt es gut 100 Beiträge auf „Gruitener Geschichte(n)“. Wenn Sie mal testen möchten, wie viel Sie über Gruitens Historie wissen, dann geht das mit dem folgenden Quiz. Sollten Sie (versehentlich, versteht sich) eine falsche Antwort anklicken, kommen Sie automatisch zu dem Beitrag, der die Frage behandelt und die richtige Antwort enthält. 

Um 1750 wurde in Gruiten ein besonders schönes Fachwerkhaus gebaut. Der Erbauer ist unter dem Pseudonym „Rosenbach“ in die klassische Literatur eingegangen und der Ort, in dem er lebte, hieß dort auch nicht „Gruiten“, sondern „Ederthal“. Welches Haus ist gemeint?   a) Haus am Quall   b) Doktorshaus   c) Brunnenhaus

Wann verlor der alte Nikolausturm sein Kirchenschiff?  a) 1895   b) 1914   c) 1798

Das moderne Haus an der scharfen Kurve vor der kath. Kirche („Brunnenhaus“) hatte mindestens zwei Vorgänger. Wie hießen Sie?   a) Sauershaus und Haus am Diek   b) Wiedenhof und Nagelschmiede   c) Am Doren und Klutenberg

Wann wurde das Amtsrathaus an der Bahnstraße gebaut?   a) 1896/97   b) 1946/47   c) 1801/03 

Wie viele alte Grabsteine sind in der Friedhofsmauer um den alten Nikolausturm enthalten?   a) sieben   b) drei   c) fünf

Wie nennen alte Gruitener*innen die Kleine Düssel?   a) Gruitener Bach   b) Mühlbach   c) Birschelsbach

Wie viele komplette Kirchen hatte Gruiten von 1879 bis 1894?   a) zwei   b) vier   c) drei

Wieso hatte das reformierte Pfarrhaus im Dorf mal einen Taubenschlag?   a) Brieftauben wurden damals eingesetzt, um Nachrichten zu übermitteln.   b) Ein junger Taubennarr aus dem Dorf durfte zu Hause keinen Taubenschlag haben, deshalb gestattete ihm der Pfarrer, einen am Pfarrhaus anzubringen.  c) Der Pfarrer war Taubenzüchter. 

Als 2013 der alte Nikolausturm saniert wurde, sind über 1000 Jahre alte Gräber gefunden worden. Wie viele waren es?   a) vier   b) zwei   c) drei

Dort, wo heute Weinstöcke vor der Friedhofsmauer am alten Nikolausturm stehen, stand früher ein Fachwerkhaus. Wie wurde es genannt?   a) Offerhus   b) Wiedenhof   c) Welschenhaus bzw. Welsche Mauer 

Wie lange war das Predigthaus eine Schule?   a) 300 Jahre   b) 200 Jahre   c) 100 Jahre

Wohin lieferte der Hund Tell seinem Herrchen täglich das Essen?   a) zum RWK-Kalkwerk „Fuhr“   b) nach Grube 7   c) zum Kalkwerk „Lindenbeck“

Wie alt war die Bruchsteinbrücke am Bracken, als sie 1978 durch ein Düsselhochwasser zerstört wurde?   a) knapp 500 Jahre   b) über 300 Jahre   c) genau 255 Jahre

Ist das Kopfsteinpflaster im Dorf historisch alt?   a) ja   b) nein

Wie lang ist der Tunnel, durch den der Kalkstein von Grube 7 zum Kalkwerk „Fuhr“ transportiert wurde?   a) rund 240 m   b) gut 150 m   c) fast 400 m

Wozu gehörte die Gemeinde Gruiten von 1894 bis 1974, bevor sie 1975 Teil der Stadt Haan wurde?   a) zum Amt Solingen   b) zur Herrschaft Schöller   c) zur Bürgermeisterei bzw. zum Amt Gruiten

In der Ehlenbeck gibt es Zäune am Straßenrand, von deren Pfosten etliche Jahreszahlen und Kurzbezeichnungen tragen. Woher stammen sie?   a) es sind alte T-Eisen aus einem früheren Kalkwerk   b) es sind Stücke von Schienen, auf denen früher Schmalspurbahnen fuhren  c) es sind aus verschiedenen Gegenden zusammengetragene historische Wanderwegszeichen

Wo stand der „schönste“ Schornstein Gruitens?   a) am Hof Heinhausen   b) in der Ehlenbeck   c) am Hof Furthmann

Wozu gehörte der höchste Schornstein Gruitens?   a) zur Sinterei „Lindenbeck“   b) zum Kalkwerk „Fuhr“   c) zum Ringofen „Gellenkothen“ 

Wie heißt Gruitens einziges „Schlösschen“?   a) Lauterbachs Schlösschen   b) Edelhoffs Schlösschen   c) Benninghofer Schlösschen

In der Ehlenbeck gibt es mächtige Ruinen. Woher stammen sie?   a) Reste eines alten Bunkers   b) Reste einer Kalksinterei   c) Reste einer Burg

In Gruiten gab es in historischer Zeit viel Wasser. Ein großer und ein kleiner Teich sind z.B. aus dem 17. Jahrhundert bekannt. Aber auch im 20. Jahrhundert gab es im Dorf einen. Wo lag er?   a) dort, wo sich heute der Dorfanger befindet   b) in der Kuhle am östlichen Dorfeingang unterhalb des Klutenbergs   c) in der Senke gegenüber dem Heinhauser Hof

Von wann bis wann fuhr der Trolleybus durch Gruiten?   a) von 1922 bis 1936   b) von 1930 bis 1952   c) von 1945 bis 1965 

Seit wann wurde in Gruiten gekegelt?   a) seit über 300 Jahren   b) erst seit es „moderne“ Gaststätten auf „Station“ gab   c) erst seit Einführung der „Bundeskegelbahnen“ 

Seit wann gibt es das Haus am Quall, wie wir es heute kennen? (Tipp: damals entstand die Dorffesttradition)   a) seit 1960   b) seit 1970   c) seit 1980

Welche Angabe über die Dauer des Ersten Weltkriegs steht auf der Tafel am Mahnmal im Thunbusch?   a) 1914-1918   b) 1912-1918   c) 1914-1920

Welche Gruitener Mühle war zuletzt in Betrieb?   a) Düsseler Mühle   b) Mühle beim Hof Zur Mühlen

Wie alt ist Gruitens Dorfkern?   a) ca. 1000 Jahre   b) ca. 300-350 Jahre   c) ca. 800 Jahre

Wann begann die Versorgung Gruitens mit Leitungswasser?   a) vor etwa 100 Jahren   b) vor gut 120 Jahren   c) vor knapp 80 Jahren


Lothar Weller, 6.10.2019 – Titelfoto (Blick vom alten Nikolausturm, 2009): Klaus-Peter Breidbach 

PS: Wer hat noch Vorschläge für weitere Fragen, die durch vorhandene Beiträge auf „Gruitener Geschichte(n)“ beantwortet werden?

PPS: Falls Fragen missverständlich oder gar falsch sein sollten, bitte ich um Hinweise; ebenso, wenn ich Links falsch gesetzt haben sollte. Vielen Dank.