Die bisher früheste bekannte Nachricht über eine Kirmes in Gruiten stammt aus dem Jahre 1717. In einem kirchlichen Protokoll steht: […] den 28. Juny [haben] aufm Kirmestag droben am wirthshaus beym baß und violen gespiel verschiedene gemeins gliedere getantzet […].[1] Für 1836 ist ein Jahrmarkt in Gruiten belegt. In dem Schriftwechsel dazu ist von jährlichen Jahrmärkten die Rede, was darauf schließen lässt, dass es sie auch schon vor 1836 in Gruiten gegeben hat.[2] In der Zeit um 1890-94 soll die Kirmes jeweils am ersten Sonntag im Juli stattgefunden haben.[3] 1898 wird in der Zeitung von einer Krammetsvogel-Kirmeß am 23. Oktober berichtet.[4a]

Wo genau sie stattgefunden hat, ist auch in diesem Fall nicht überliefert, aber für die Zeit bis zum späten 19. Jahrhundert kommt als Ort wohl nur das Dorf infrage, weil sich der Ortsteil „Station“ erst um die Wende zum 20. Jahrhundert richtig entwickelt hat. Aber zumindest ein Kirmesball hat schon 1898 „auf Station“ stattgefunden.[4b]

Für das 20. Jahrhundert ist die bisherige Quellenlage ebenfalls dürftig und beruht nur auf Zeitungsberichten. Am 16.10.1920 erscheint in der Haaner Volks-Zeitung folgende kurze Meldung:

1920-10-16 HaanerVZ,GruitenerKirmes,ohneQuelle
Das erwähnte Inserat ist die Titelabbildung. Quelle: Zeitungsportal NRW – zeit.punktNRW

Daraus ist zu schließen, dass es sich um eine Herbstkirmes handelt, die schon seit längerer Zeit stattfindet. 1937 heißt es dann, die Gruitener Kirmes sei „bekannt seit altersher“ und „an Station und im Dorf“ werde am ersten Sonntag im Juli „wieder Großbetrieb sein“.[5] Im selben Jahr wird aber auch von einer Herbstkirmes berichtet.[6] Eine kurze Meldung, die vermutlich aus den 1950er Jahren stammt (Abb. unten), besagt, dass auch zu dieser Zeit eine Kirmes jedes Jahr am ersten Sonntag im Juli stattfand – und zwar am Bahnhofsvorplatz.

1950er vermutl.,Presse,Kirmes v.d.Bf.,AB Bd.52,S.003
Quelle unbekannt

1977 erschien in der Presse ein Rückblick auf die Geschichte der Gruitener Kirmes: Im alten Dorf Gruiten wurde alljährlich zweimal Kirmes gefeiert, nach der Fronleichnamsprozession und im Herbst. […] Als im vorigen Jahrhundert [19. Jahrhundert] die Erzbergwerke in Obgruiten stillgelegt wurden, wünschte die Bevölkerung, daß aus dem bislang als Gewerkschaftsfest gefeierten Tag nun eine Herbstkirmes erhalten bleiben müsse. In einer Familienchronik heißt es, daß es zu dieser Kirmes immer ein großes Fest gewesen sei, wenn man zu Tante Minchen ins Dorf hätte gehen dürfen, wo es zum Kaffee regelmäßig Zuckerkringel gegeben hätte. Sonst war es in allen Haushalten üblich, Puffelsküchlein zu backen. Diese wurden aus Buchweizenmehl mit Speckspricken und viel Rosinen und Korinthen gebacken und dann mit Rübenkraut bestrichen. Das Wichtigste aber war wohl, einmal wieder so richtig nach Herzenslust zu tanzen. Wie die alten Chroniken besagen, waren die Gaststätten immer überfüllt. 

Ein anderer Zeitungsartikel aus dem Jahre 1977 trägt direkt die Überschrift: Aus dem Fest der Bergleute wurde die „Puffels-Kirmes“ und setzt darunter fort: Früher fand das Dorffest der Gruitener in den Kneipen statt. Über die Kirmes 1977 erfahren wir hier: Auf dem Bahnhofsvorplatz sind […] Schießbuden, Autoscooter und Karussells für die ganz Kleinen aufgebaut. Imbißbuden und Bierstände sorgen für die Verpflegung der Kirmesbesucher, wer sich aufs „hohe“ Roß schwingen will, kann dies beim Ponyreitstand tun. Auch in diesem Artikel findet sich ein kleiner Rückblick in die Herbst-Kirmes-Geschichte: Etwa einhundert Jahre alt dürfte die Kirmes sein. Eigentlich war sie früher ein Fest der Bergleute: An jedem 2. Oktobersonntag im Jahr feierten die Bürger ihr „Gewerkschaftsfest“. Als dann um 1870 das Erzbergwerk in Obgruiten stillgelegt wurde, wollte man diesen alten Brauch nicht aufgeben. „Wir wollen das Fest als Herbstkirmes weiterfeiern“ – so war der Wunsch der Bürger damals. Der Name der Kirmes war dann ein lustiger: „Puffels-Kirmes“ nannten die Bürger ihr Herbstfest, nach dem „Puffelskuchen“, den alle Gastwirte zur Feier des Tages anboten … Kirmes – das hieß schon immer Trubel und Durcheinander, ein Dorffest zur Förderung der Dorfgemeinschaft. Bis heute ist das so geblieben. Nur: Früher gab’s allenfalls eine Schiffschaukel und einen Lukas, den man hauen konnte. Das eigentliche Fest fand aber in den Kneipen statt, wo allerhand Spezialitäten wie Zuckerkringel und eben „Puffelskuchen“ verkauft wurden. 

Ein weiterer (undatierter) Artikel stammt (auch) aus der Zeit, als die Thunbuschstraße am Bahnhof vorbei bereits gebaut war: Lang, lang ist’s her, als die berühmte Gruitener „Puffelskirmes“ Besucherströme von nah und fern anzog […]. Geblieben ist eine „normale“ kleine Kirmes […]. Die Puffelskirmes beginnt am kommenden Samstag gegen 14 Uhr und endet Montagabend. Wann genau, ist nicht vorherzusehen: nach altem Brauch, „wenn sich die Leute sattgefeiert und verlaufen haben“. […] Für den Fahrverkehr wird die Thunbuschstraße von Donnerstagmorgen bis kommenden Dienstagnachmittag gesperrt. […] Und das soll die Kirmes den Besuchern bringen: Spaß im Raupenkarussell – (ein Oldy mit Verdeck), den Auto-Scooper, ein Kinderkarussell, Verlosung, Pfeilwerfen, Schießen. Wer Heimschmuck, Kunstgewerbliches und dergleichen erwerben will, kann sich zwei einschlägige Stände anschauen. Essen und Trinken kann man auch, und der Eisstand fehlt ebensowenig. Ein weiterer Zeitungsartikel aus dieser Zeit enthält noch die Information, dass die andere Kirmes in Gruiten jeweils am Fronleichnamstag stattfand und sich unmittelbar an die feierliche Prozession anschloß.

1980 heißt es dann in der WZ[6]Der „Szenenwechsel“ der Gruitener Sommerkirmes hat sich bewährt: Nachdem der Bahnhofsvorplatz nach dem Ausbau der neuen Durchbruchstraße im Zuge der Thunbuschstraße/Dörpfeldstraße nicht mehr genutzt werden kann […] zog das Gruitener Volksfest auf den Platz an der Düsselberger Straße vor dem Bürgerhaus um. Der erfreuliche Zuspruch […] hat gezeigt, daß die Gruitener mit ihrem neuen Kirmes-Standplatz zufrieden waren, so daß ein erneuter Standortwechsel nicht notwendig ist. Im Jahr darauf berichtet die Presse über die Gruitener Kirmes: Auf dem Platz vor dem Bürgerhaus wird […] allehand los sein. Modernste Fahrgeschäfte sind verpflichtet worden […]. Außerdem wird in der Gaststätte „Bürgerhaus“ ein Preis-Kegeln veranstaltet […]. Hohe Geldpreise sind ausgesetzt. Für das leiblich Wohl sorgen die Gulaschkanone und Getränkestände. Am Sonntag um 11 Uhr beginnt das traditionelle Hahn-Köppen nach bergischer Art […]. Auch in diesem Jahr sind etliche Hähne zu schlagen, wobei es gilt den Vorjahrskönig zu enttronen. Von Haan 1 werden etliche Gäste erwartet, da in diesem Jahr in Alt-Haan kein Hahne-Köppen stattfindet.[8] In diesem Jahr (1981) fand drei Monate später auch die Herbstkirmes am Bürgerhaus statt.[9] Und die Sommerkirmes 1982 ist ebenfalls an dieser Stelle belegt.[10] Aber damit ist das Intermezzo am Bürgerhaus wohl vorbei. 1983 wird die Gruitener Kirmes von der Werbegemeinschaft organisiert und findet auf der Bahnstraße statt. In der RP ist zu lesen: Während die Kinder auf Karussell ihre Runden drehten, machten es sich die Älteren an den Tischen vor dem Ratskeller und am Bierpavillion bei einem Gläschen „Gerstensaft“ oder einer Tasse Kaffee gemütlich. […] Das deftige Aroma von Würstchen und Spießbraten lag in der Luft. […] Einen nicht unbedeutenden Beitrag zum Gelingen der Kirmes, die seit 25 Jahren erstmalig wieder auf der für den Autoverkehr gesperrten Bahnstraße stattfand, leisteten die Kinder mit ihren eigenen „Ständen“. Auf großen Decken hatten sie entlang der Straße ihre Waren ausgebreitet […].[11] Die WZ verglich diese Kirmes mit ihren Vorgängerinnen: […] das, was in den letzten Jahren unter der Regie des städtischen Ordnungsamtes von der traditionsreichen Gruitener Kirmes übriggeblieben war, stellte sich so mickerig dar, daß es jeden traurig stimmen mußte. Das hat sich in diesem Jahre geändert: Die rührige Werbegemeinschaft des Gruitener Einzelhandels hat die Sache in die Hand genommen. Und trotz kurzer Vorbereitungszeit – die Genehmigung der Straßennutzung durch die Stadt traf erst am Samstag ein – kann sie sich mit dem Ergebnis sehen lassen.[12] Auch 1984 organisiert die Werbegemeinschaft eine Sommerkirmes auf der Bahnstraße. Bestückt ist die Kirmes mit einem Schießwagen, Verlosungswagen, einem Kinderfahrgeschäft und einem „Himmelsflieger“, einem ganz neuen Rundfahrgeschäft, das auch auf der Haaner Kirmes noch nicht vertreten war, schrieb dazu die WZ[13]. 1985 ist noch einmal eine Gruitener Sommerkirmes auf der Bahnstraße belegt.[14] In einem Rückblick aus dem Jahre 2006 ist zu lesen: Von 1984 [richtig ist wohl 1983, s.o.] bis 1987 veranstalteten die Händler [Werbegemeinschaft] eine Kirmes auf der Bahnstraße, eine weitere zur S-Bahn-Einweihung [28.5.1988].[15]

In den Zitaten oben ist zweimal davon die Rede, dass die Sommerkirmes früher am Tage einer Prozession stattfand. Kirmes ist die Verkürzung von Kirchweihmesse. Deshalb ist vielleicht die folgende Eintragung in der zwischen 1894 und 1915 geschriebenen Kirchenchronik auch für die Gruitener Sommerkirmes von Bedeutung: „[…] denn seit unvordenklichen Zeiten wurde der Jahrestag der Kirchweihe alljährlich am Sonntag nach Margarethentag (13. Juli) gefeiert.“[16] Irritierend ist allerdings, dass dieser Termin nicht zum „ersten Sonntag im Juli“ passt.[17]  

Auch in Gruiten könnte – wie an vielen anderen Orten – ein Zusammenhang von Kirmes/Jahrmarkt und Kirchweihfest/Prozession bestanden haben. Wenn man sich vorstellt, dass 1719 bei der Wiedereinführung der Fronleichnamsprozession in Gruiten 3.000 (sic!) Menschen zusammenkamen[18], dann ist das nicht unwahrscheinlich. Aber Quellen, die das schlüssig bestätigen, sind noch nicht gefunden worden. Die Suche geht weiter.

Lothar Weller, 2017-19 (Versuch einer Annäherung an die Kirmes-Geschichte, Stand: 28.10.2019)

Nachtrag – Per E-Mail habe ich folgende Ergänzung erhalten: „Meine Erinnerungen reichen bis in die erste Zeit der 50er Jahre. Aufgebaut war in dieser Zeit die Kirmes auf der oberen Bahnstraße und vor dem Bahnhof, Autoscooter, Schiffschaukel, Kinderkarussell , div. Buden. Ich erinnere mich auch noch genau, dass die Kirmes in einem Jahr auch auf der Breitestraße/Feldstraße aufgebaut war. Auf der Ecke, wo diese beiden Straßen zusammenstießen, stand ein großes Kinderkarussell mit einer „Kaffeemühle“. Diese drehte sich entgegen der Drehrichtung des Karussells. Ich weiß es deshalb noch so genau, weil mir darin so übel geworden ist, dass ich mich übergeben musste und ich seit dieser Zeit nie mehr in ein solches Ding gestiegen bin.“


[1] Archiv der ev.-ref. Kirchengemeinde Gruiten, Protokoll der Presbyteriumsitzung vom 8.9.1717. Die Anzahl der im Protokoll genannten Personen lässt darauf schließen, dass die Kirmes guten Zuspruch gefunden hat und dabei mindestens einem Wirtshaus, in dem sich die Personen vergnügt hatten, eine bedeutende Rolle zukam. 

[2] Archiv der ev.-ref. Kirchengemeinde Gruiten, Akte IV Ab. Der Jahrmarkt hat vor dem 14.7. stattgefunden, sodass er im Zusammenhang mit dem katholischen Kirchweihfest gestanden haben könnte.

[3] Archiv Breidbach, Band  45, Seite 91: „Am ersten Sonntag im Juli, an Gruitener Kirmes, sammelte Pastor Weigle [1890-94 Gruitener Pastor] seine Gemeinde […]. „Da die Brüder Breidbach erst 1895 bzw. 1906 geboren sind, kann die Nachricht nicht aus persönlicher Erinnerung stammen. 

[4a] Haaner Volks-Zeitung, 25.10.1898:

1898-10-25 Krammetsvogel-Kirmes Gruiten,ohneQuelle
Quelle: Zeitungsportal NRW – zeit.punktNRW

[4b] Haaner Volks-Zeitung, 22.10.1898 (Ankündigung der Kirmes, über die drei Tage später (Abb. oben) als „Krammetsvogel-Kirmeß“ berichtet worden ist:

1898-10-22 HaanerVZ, Gruitener Kirmes,Kombi
Carl Sauer = „Wiedenhof“ im Dorf, Fr. Forsthoff = „Zur Post“, also „auf Station“. Quelle: Zeitungsportal NRW – zeit.punktNRW

[5] Mettmanner Zeitung/Gruitener Anzeiger (Zeitungsportal NRW), 30.6.1937 (Artikel „Und nun Gruitener Kirmes“). Die Verbindung von Kirmes und Pfarrprozession am Tag zuvor ergibt sich durch einen Artikel („Pfarrprozession in Gruiten“) in der Montagsausgabe vom 5.7.1937. Die folgende Anzeige aus der Ausgabe vom 3.7.1937 legt nahe, dass die Kirmes Sonntag und Montag stattgefunden hat:

1937-07-03 ME-Zeitung,Kirmes,Wwe.Bähr

[6] Mettmanner Zeitung/Gruitener Anzeiger (Zeitungsportal NRW), 16.10.1937 (Artikel „In Gruiten ist Kirmes“): Ein Verweis auf das Kirmeswetter der beiden vorangegangenen Jahre, bringt die Bestätigung, dass es auch 1935 und 1936 eine Herbstkirmes gegeben hat – und zwar auf dem Platz bei Sauter, also zwischen Bahnhof und dem Gasthof zur Post. Die beiden Anzeigen dazu (Abb. unten) und der Artikel vom 18.10.1937 („Starker Kirmesbetrieb in Gruiten“) bestätigen, dass auch zu dieser Kirmes sowohl auf Station als auch im Dorf  am Sonntag und Montag gefeiert wurde.1937-10-16 ME-Zeitung,Herbstkirmes,Julius+Sauter-Anzeigen

[7] Westdeutsche Zeitung, 29.7.1980.

[8] Zeitung (wahrscheinlich WZ), 23.7.1981.

[9] Westdeutsche Zeitung, 19.10.1981.

[10] Haaner Treff, 25.8.1982.

[11] Rheinische Post, 25.7.1983. 

[12] Westdeutsche Zeitung, 25.7.1983.

[13] Westdeutsche Zeitung, 28.7.1984.

[14] Westdeutsche Zeitung, 29.7.1985.

[15] Rheinische Post, 29.5.2006

[16] Archiv St. Nikolaus Gruiten, Chronik II, S. 4. Geschrieben von Pastor Loevenich, 1894-1915 Pfarrer in Gruiten. Der von ihm als Margaretentag angegebene 13. Juli stammt aus einem älteren Heiligenkalender. Nach heutiger Auffassung ist „Margarete“ am 20. Juli. 

[17] 1827 ist in einem alten Dokument von einer alljährlichen Gruitener „Gottestracht [Fronleichnamsprozession], am 2ten Sonntage nach Johannes, des Täufers Geburtsfeste [24.6.], mit Sanctissimo und dem Maria-Bilde“ zu lesen (Archiv St. Nikolaus Gruiten, Visitation 18.12.1827). Der 2. Sonntag nach dem 24.6. ist fast immer der 1. Sonntag im Juli (nur dann nicht, wenn der 24.6. selbst auf einen Sonntag fällt). Seit den 1920er Jahren fand die Kirchweih-, Pfarr- oder Fronleichnamsprozession in Gruiten wohl immer am 1. Sonntag im Juli statt (so z.B. bestätigt durch die Chronik I St. Nikolaus Gruiten, S. 90, die Prozessionsordnung „Sakramentsprozession“ von 1933, Prozessionsordnungen 1961-63, Rhein. Post v. 3.7.1968 und 7.7.1997, Westd. Zeitung v. 8.7.1985). Das passt zwar zu dem mehrfach erwähnten Termin der Gruitener Sommerkirmes (erster Sonntag im Juli), aber nicht mehr zu den Zeitungsberichten über die Sommerkirmes der 1980er Jahre (alle nach dem 20. Juli erschienen). 

[18] Archiv St. Nikolaus Gruiten, Urkundenbuch, S. 20, Nr. 14 (lat.); Fritz Breidbach, Gruiten …, Gruiten 1970, S. 43 ff. (deutsch). Diese Prozession fand aber nicht am 2. Sonntag, sondern schon am (1.) „Sonntag nach S[ankt] joannis des taufers“ (24.6.) statt, das war 1719 der nächste Tag, der 25. Juni. Hier findet sich noch kein Anknüpfungspunkt für eine Gruitener Kirmes am 1. Sonntag im Juli, denn der nächste Sonntag nach dem 24.6. liegt nur dann im Juli (1. Juli), wenn der 24.6. auf eine Sonntag fällt.