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Gruitener Geschichte(n)

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Ein kleines Gruiten-Quiz

Inzwischen gibt es mehr als 150 Beiträge auf „Gruitener Geschichte(n)“. Wenn Sie mal testen möchten, wie viel Sie über Gruitens Historie wissen, dann geht das mit dem folgenden Quiz. Sollten Sie (versehentlich, versteht sich) eine falsche Antwort anklicken, kommen Sie automatisch zu dem Beitrag, der die Frage behandelt und die richtige Antwort enthält.

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Hervorgehobener Beitrag

1200 Jahre Gruiten in 120 Sekunden

Gruiten ist älter als früher gedacht. Seit 2013, als bei der Sanierung des alten Nikolausturms Skelette gefunden wurden, kann man von mehr als 1000 Jahren ausgehen, denn die Altersbestimmung der ältesten gefundenen Gebeine fällt in die Zeit von 720 bis 993 n.Chr.

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Hervorgehobener Beitrag

Zur „Euro 2020“ ein Rückblick auf Gruitener Fußballer

75 Jahre geht der Blick zurück. 1946 entstand das Titelfoto. Den Text darunter, der uns auch die Namen der Spieler nennt, verdanken wir Bernd Töller. 1947 war auch die nächste Generation schon wieder auf dem Spielfeld. Das folgende Foto hat Rolf Kussel aufbewahrt und auch die Namen überliefert.

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Update: Spurensuche Gruitener Kirmes

Eine kurze Zeitungsnotiz, ein wenig versteckt in einem Artikel, der mehrere Themen behandelt, liefert nun die Bestätigung, dass es schon im 19. Jahrhundert zweimal pro Jahr eine Kirmes gab. Aber sie stand offenbar zu dieser Zeit auf der Kippe, denn der Gemeinderat beschäftigte sich mit der Frage, ob sie abgeschafft werden sollte. Leider fehlt in der Notiz jede Andeutung für den Grund, der eine Entscheidung darüber nötig machte.

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Voller Hoffnung nach Brasilien – und völlig verarmt wieder zurück

Im Kaiserreich hatte Deutschland eine Goldwährung. Damit war aber am 4. August 1914 Schluss. Drei Tage zuvor hatte der Erste Weltkrieg begonnen. Gold wurde nun zur Finanzierung des Krieges benötigt. Begonnen hat 1914 auch die Notgeldzeit, die nach dem Ende des Krieges 1918 für viele Millionen Deutsche in jeder Hinsicht zu einer Notzeit wurde – mit Arbeitslosigkeit, Inflation, galoppierender Inflation und schließlich 1923 einer Hyperinflation1, bei der Geld, das man z.B. als Lohn erhalten hatte, schon wenige Stunden später kaum noch etwas wert war.2 Dass in solchen Zeiten Menschen dem Heimatland den Rücken kehrten, um irgendwo in der Welt einen neuen Anfang zu wagen, ist bekannt. Weniger bekannt ist aber, dass es vor fast 100 Jahren einen großen Ausreisetreck mit Familien aus unserer Gegend nach Brasilien gab, der in einem völligen Desaster endete.

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Wiese … Wäschebleiche … Gemüsegarten … Baumhof … Spielplatz … Brache – und nun?

Wer von Osten auf der Straße, die heute nach Pastor Vömel benannt ist, ins Dorf kam, hatte in den vergangenen 100 bis 125 Jahren rechter Hand lange Zeit einen freien Blick auf die katholische Kirche und das Pfarrhaus (Wiedenhof) – und auf eine Senke zur Kleinen Düssel hin, die im Laufe der Zeit unterschiedlich genutzt oder gar nicht genutzt wurde und in den vergangenen Jahrzehnten keine gute Visitenkarte für das Dorf war.

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Fußgängertunnel unter der Bahn: Der lange Weg zu einer kurzen Verbindung

Seit mindestens 125 Jahren gibt es den Tunnel unter der Bahnlinie schon, aber zunächst nur als Zugang zu den Bahnsteigen, nicht als Durchgang zwischen Bergstraße (bzw. später Kastanienweg) und Bahnstraße. Zu dieser Zeit gab es in Gruiten den Wunsch, neben dem Bahnhof eine Unterführung für Fußgänger anzulegen, damit die Passanten auch bei geschlossener Schranke die andere Seite der Bahn ohne großen Zeitverlust erreichen können. Damals gab es die Brücke zwischen Hoch- und Brückenstraße noch nicht, sondern nur einen ebenerdigen, beschrankten Bahnübergang zwischen Bahn- und Bergstraße, der aber sehr häufig geschlossen war und dadurch den Verkehr, auch den Fußgängerverkehr, stark behinderte.

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Frinzhäuschen – versteckt im Düsseltal

Wer die Lage des Frinzhäuschens auf dem Foto oben bestimmen will, muss sich schon gut in Gruiten auskennen. Deshalb will ich wenigstens hinzufügen, dass ich das Foto von dem Teil der Düsselberger Straße aufgenommen habe, der durch die Felder führt.

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Habbach – Schöllers uralte Exklave im Gruitener Gebiet

Der Hof Habbach liegt außerhalb von Schöller nahe am östlichen Rand von Grube 7 eingeschlossen im Gruitener Gebiet. Ob sich hier im Mittelalter eine Vikarie der Gemeinde Schöller befand, bevor es in Schöller ein Pfarrhaus (Wiedenhof) gegeben hat, ist umstritten. Fest steht aber, dass der Hof Habbach schon vor etlichen Jahrhunderten ein Kirchengut war, das große Bedeutung für die Gemeinde hatte.

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Schlössershütte – ein Hof am Rande des Abgrunds

Dass sich dieser Hof im kollektiven Gruitener Gedächtnis erhalten hat, verdankt er wohl vor allem der Familie Körsgen, die ihn bis vor knapp 100 Jahren bewirtschaftet hat, bevor sie 1926 auf den alten Hof Thunis auf Mettmanner Gebiet zog, denn sie blieb Gruiten noch viele Jahre eng verbunden. Der Familie Körsgen verdanken wir auch das Foto von der Schlössershütte oben, die schon lange nicht mehr besteht.

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Mit 13 Jahren Chorleiter und Organist: Wo gibt’s denn sowas? In Gruiten!

Manchmal sind die Wege, an deren Ende neue Informationen bei mir ankommen, wundersam verschlungen. Ein freier Journalist aus Monheim hat den Artikel von mir über die 500 Jahre alte St. Nikolaus-Glocke im „Zweitakter“ gelesen und meldet sich bei mir, weil er darüber auch in der Kirchenzeitung Köln schreiben möchte. Ich habe natürlich nichts dagegen, und so ist der Artikel inzwischen auch erschienen. Daraufhin meldet sich der Chordirektor der Domkantorei & Kölner Domkapelle mit Bezug auf diesen Artikel per E-Mail und teilt mir mit, dass sein Vater als ganz junger Mensch im Krieg und der ersten Zeit danach als Organist und Chorleiter in Gruiten tätig war.

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