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Gruitener Geschichte(n)

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Ein kleines Gruiten-Quiz

Inzwischen gibt es weit über 100 Beiträge auf „Gruitener Geschichte(n)“. Wenn Sie mal testen möchten, wie viel Sie über Gruitens Historie wissen, dann geht das mit dem folgenden Quiz. Sollten Sie (versehentlich, versteht sich) eine falsche Antwort anklicken, kommen Sie automatisch zu dem Beitrag, der die Frage behandelt und die richtige Antwort enthält. Weiterlesen „Ein kleines Gruiten-Quiz“

Hervorgehobener Beitrag

1200 Jahre Gruiten in 120 Sekunden

Gruiten ist älter als früher gedacht. Seit 2013, als bei der Sanierung des alten Nikolausturms Skelette gefunden wurden, kann man von mehr als 1000 Jahren ausgehen, denn die Altersbestimmung der ältesten gefundenen Gebeine fällt in die Zeit von 720 bis 993 n.Chr.

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Hervorgehobener Beitrag

Johannes Baczewski – Versuch einer Skizze seiner frühen Jahre

Johannes Baczewski, der Kommandeur des deutschen Wehrmachts-Bataillons, das im April 1944 den Durchbruch der US-Streitkräfte bei Gruiten verhindern sollte, aber den Befehl nicht ausführte, sondern Gruiten am 16.4.1945 kampflos übergab und damit vor der Zerstörung bewahrte, stammt aus einer Familie, deren Geschichte man kennen muss, um einen Eindruck von seiner Einstellung zum Nazi-Regime zu bekommen.

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Impression von heute

Der Mond ist aufgegangen … und (k)ein Hahn kräht nach ihm.

LW/24.11.2020 (Foto: von mir)

Die Schmiede des Hofs Heinhausen

Die Heinhauser Schmiede ist in gewisser Weise ein „Stiefkind“ der Gruitener Geschichte. Wer nach ihr im Gruiten-Buch von Fritz Breidbach1 sucht, wird nicht fündig. Auch sein Bruder Ernst erwähnt sie ein paar Jahre später in einer Veröffentlichung nicht.2 Erst ab 1982 ist sie mit einem kurzen Text im Historischen Lehrpfad Gruiten enthalten.3

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Wer spukt denn da? – Spurensuche „Düsseler Mühle“

Sagen und Legenden mit fragwürdigem Inhalt gibt es seit Jahrhunderten – auch in Gruiten. Eine davon betrifft die Düsseler Mühle. Aber es gibt selbstverständlich auch Fakten zu dieser Mühle, die es schon in alter Zeit in Gruiten gegeben hat. Dass die Mühle eine bewegte Geschichte aufweist, wie es die Sage behauptet, ist im Rückblick allerdings keine gewagte Aussage.

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Die Pogromnacht 1938

Über die Geschehnisse vom 9. November 1938 brauche ich nichts zu schreiben, denn darüber gibt es seit 22 Jahren eine umfangreiche Veröffentlichung des Haaner Historikers Dr. Reinhard Koll*, auf die ich zum Jahrestag der Reichspogromnacht verweise: (LINK) https://www.historisches-dorf-gruiten.de/15_1914-1945/a_1914_1945_Kristallnacht.htm

Lothar Weller, 9.11.2020


*Reinhard Koll, Auswirkungen der „Kristallnacht“ in Haan und Gruiten, Haaner Treff, dreiteilige Serie, 28.10.1998 bis 25.9.1998. (Eine weitere Veröffentlichung mit dem Abdruck amtlicher Schreiben und Abschriften der Zeugenaussagen-Protokolle von 1945 ist erschienen in: Horst Wangerin, Von Milroyde zur neuen Stadt Hochdahl, 2004, S. 224-235.)

Update: Bier brauen und Schnaps brennen

Den Beitrag https://gruitenergeschichte.wordpress.com/2020/09/01/bier-brauen-und-schnaps-brennen/ habe ich um drei alte Fotos der Brennerei Borgmann erweitert. Das älteste ist oben abgebildet. Es zeigt einen Blick in die Brennerei zu der Zeit, als sie noch mit einer Dampfmaschine betrieben wurde (links im Bild). Wie man aber auch sieht, gab es damals schon die „Düsselperle“, die auf dem Foto gleich mit drei Charts beworben wird.

Lothar Weller, 6.11.2020 – Titelabbildung (Repro): Gruitener Archive/Borgmann

Was war zuerst: Huhn oder Ei? – Das Gut „Zur Mühlen“

Kann man ein Gut Zur Mühlen nennen, ohne dass es dort eine Mühle gibt? Wohl kaum. Aber man nennt umgekehrt die Mühle nach dem Gut, nämlich Mühle zur Mühlen! Leider sind die frühen schriftlichen Quellen über das Gut und die Mühle nicht aussagekräftig genug, um sicher zu erkennen, ob erst die Mühle oder erst das Gut vorhanden war. Die erste bekannte Nachricht stammt aus der Zeit vor 1350; dort lesen wir von einer Verbindung des Molenhouen (Mühlenhofs) und anderer Höfe unserer Gegend zum Gerresheimer Stift.1 Danach müsste die Mühle spätestens im 14. Jahrhundert bestanden haben, aber die Bezeichnung als Hof deutet auf mehr als einen reinen „Mühlenbetrieb“ hin.2

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1945: Der Krieg war beendet, aber doch noch nicht vorbei

Als am 16.4.1945 Gruiten kampflos an die Amerikaner übergeben wurde, schien der Zweite Weltkrieg in unserer Gegend beendet zu sein, auch wenn Deutschland noch nicht kapituliert hatte (8. Mai). Mit Bomberangriffen der alliierten Streitkräfte war jetzt zwar nicht mehr zu rechnen, aber die Verrohung und Unmenschlichkeit, die ein Krieg, wie ihn die Welt noch nicht erlebt hatte, mit sich brachte, erlosch nicht von einem Tag zum anderen. Kurz gesagt: auch in Gruiten hatte das Töten noch kein Ende. Nach dem 16. April kamen in 1945 hier noch so viele Menschen gewaltsam ums Leben, wie seit dem schweren Bombenangriff Silvester/Neujahr 1944/45 nicht mehr. Weiterlesen „1945: Der Krieg war beendet, aber doch noch nicht vorbei“

1933 – Ein heiliges und ein unheiliges Jahr

In dem für Deutschland und die Welt so unheiligen Jahr 1933 begann weltweit ein außerordentliches Heiliges Jahr der katholischen Kirche zur Erinnerung an das Ostergeschehen vor 1900 Jahren. In Gruiten gibt es eine Gedenktafel, die daran erinnert. Sie gehört zu einem großen Kreuz, das zwischen der katholischen Kirche und dem katholischen Pfarrhaus (Wiedenhof) steht. Das Kreuz wurde 1933 zwar als Heilig-Jahr-Kreuz aufgestellt, aber seine Errichtung hat wahrscheinlich mehr mit einem Nazi-Überfall auf den damals im Pfarrhaus wohnenden Pfarrer der St.-Nikolaus-Gemeinde zu tun.

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