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Gruitener Geschichte(n)

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1200 Jahre Gruiten in 120 Sekunden

Gruiten ist älter als früher gedacht. Seit 2013, als bei der Sanierung des alten Nikolausturms Skelette gefunden wurden, kann man von mehr als 1000 Jahren ausgehen, denn die Altersbestimmung der ältesten gefundenen Gebeine fällt in die Zeit von 720 bis 993 n.Chr.

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Hervorgehobener Beitrag

Der Teich, das „Schütt“ und Gruitens Schönheit vor >100 Jahren

Das Foto oben ist eines der schönsten, das es von Gruiten-Dorf gibt. Und es zeigt eine der größten Veränderungen, die Gruiten seit der vorletzten Jahrhundertwende erfahren hat. Der Teich im Vordergrund, der fast das ganze Areal des heutigen Dorfangers einnimmt, war das Wasserreservoir für die Dampfmaschine, die in der seit etwa 1895 rechts außerhalb des Fotos gelegenen Weberei Edelhoff & Schulte (seit 1990 ein Kindergarten) über Transmissionsriemen die mechanischen Webstühle antrieb. Diese Weberei war neben dem Kalkabbau für mehr als ein halbes Jahrhundert ein sehr wichtiger Erwerbszweig in Gruiten.  Weiterlesen „Der Teich, das „Schütt“ und Gruitens Schönheit vor >100 Jahren“

Ein verwunschenes Schlösschen, aber nicht von Adel

Das Benninghofer Schlösschen war nie ein adeliger Wohnsitz. Sein Ursprung ist ganz und gar profan und wohl mit dem Doktorshaus verbunden. Wahrscheinlich haben hier Mitte des 18. Jahrhunderts Stall und Remise für Pferd und Kutsche gestanden, mit denen Jacob Lauterbach, das Haaner Waisenkind, das zum berühmten Gruitener Arzt wurde, seine Krankenbesuche in der Umgebung machte. Weiterlesen „Ein verwunschenes Schlösschen, aber nicht von Adel“

Zum „Wanderklub“ kann man wandern, aber einkehren kann man dort nicht mehr

Wer von der Winkelsmühle noch ein paar hundert Meter die Düssel hinab wandert, trifft auf ein Anwesen, in dem sich einst die weit über die umliegenden Orte hinaus bekannte und beliebte Gaststätte „Zum Wanderklub“ befand. Im Gästebuch ist z.B. 1889 der Aufenthalt des Prinzen Albrecht von Preußen in Begleitung von Feldmarschall Graf Moltke verzeichnet.[4] 

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Zwei Giraffen hielten bis zum Ende aus

Das Titelfoto habe ich am 27. Mai 2009 aufgenommen. Wer erinnert sich noch an die beiden Giraffen neben dem Eingang eines Gebäudes, in dem viele Gruitener/innen in ihren frühen Jahren einen großen Teil ihrer Zeit verbracht haben? Weiterlesen „Zwei Giraffen hielten bis zum Ende aus“

„Hasenhaus“: Neuer Ortsteil auf altem Grund

2004 rückten die ersten Bagger an, wurden die ersten Kräne aufgestellt, und noch im selben Jahr konnte das erste Richtfest gefeiert werden. Auf dem ehemaligen Grund und Boden des uralten Hofes Hasenhaus entstand allmählich eine große Wohnsiedlung, ein neuer Gruitener Ortsteil für etliche hundert Bewohner, meist Neugruitener.  Weiterlesen „„Hasenhaus“: Neuer Ortsteil auf altem Grund“

„Tri-tra Trolleybus …“

Am 26. August 1930 war es soweit. Deutschlands erster moderner Oberleitungsbus ging auf Jungfernfahrt. Das Titelfoto, das erst kürzlich wiederentdeckt worden ist, zeigt ihn auf der Bahnstraße in Gruiten. 22 Jahre lang verband die Trolleybuslinie – mit einer Unterbrechung gegen Ende des 2. Weltkriegs – die Stadt Mettmann mit dem Reichsbahnhof Gruiten. Mitte Mai 1952 wurde der Betrieb eingestellt.  Weiterlesen „„Tri-tra Trolleybus …““

In zwei Schritten eröffnet und in zwei Schritten geschlossen: das Bürgerhaus

Vor 44 Jahren wurde der erste Bauabschnitt des Bürgerhauses eröffnet (Foyer und Schwimmbad), und vor 40 Jahren gab es zur Fertigstellung des kompletten Baus eine große Feier. Vor 18 Jahren schloss das Schwimmbad trotz massiver Proteste, und vor 7 Jahren wurde das Bürgerhaus vollständig aufgegeben.  Weiterlesen „In zwei Schritten eröffnet und in zwei Schritten geschlossen: das Bürgerhaus“

Über 300 Jahre Pudel, Kranz und ‚Gut Holz‘ in Gruiten

Ob Gruitener Kegler auch schon vor Jahrhunderten „Gut Holz“ gerufen haben, wenn alle Neune oder der Kranz gefallen waren, ist nicht überliefert. Aber gekegelt wurde in Gruiten wirklich schon vor mehr als 300 Jahren. Woher wir das wissen? Nicht etwa, weil die Kegler selbst Nachrichten über sich hinterlassen hätten, sondern nur, weil die Kegler unangenehm aufgefallen waren. Weiterlesen „Über 300 Jahre Pudel, Kranz und ‚Gut Holz‘ in Gruiten“

Das Rätsel am Mahnmal im Thunbusch

Vor hundert Jahren ist er zu Ende gegangen, der Erste Weltkrieg. Von 1914 bis 1918 dauerte er, aber am Mahnmal im Thunbusch befindet sich eine Gedenktafel, auf der von den Gefallenen (in der Sprache der damaligen Zeit: von den gefallenen Helden) des Weltkriegs 1914-1920 die Rede ist (Abb. oben und unten). Auf die Frage, warum dort nicht 1914-1918 steht, gibt es noch keine abschließende Antwort. Deshalb hier der Versuch, wenigstens eine denkbare Erklärung für diese ungewöhnliche Kriegsdauerangabe zu finden. Weiterlesen „Das Rätsel am Mahnmal im Thunbusch“

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