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Gruitener Geschichte(n)

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Ein kleines Gruiten-Quiz

Inzwischen gibt es mehr als 150 Beiträge auf „Gruitener Geschichte(n)“. Wenn Sie mal testen möchten, wie viel Sie über Gruitens Historie wissen, dann geht das mit dem folgenden Quiz. Sollten Sie (versehentlich, versteht sich) eine falsche Antwort anklicken, kommen Sie automatisch zu dem Beitrag, der die Frage behandelt und die richtige Antwort enthält.

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Hervorgehobener Beitrag

1200 Jahre Gruiten in 120 Sekunden

Gruiten ist älter als früher gedacht. Seit 2013, als bei der Sanierung des alten Nikolausturms Skelette gefunden wurden, kann man von mehr als 1000 Jahren ausgehen, denn die Altersbestimmung der ältesten gefundenen Gebeine fällt in die Zeit von 720 bis 993 n.Chr.

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Hervorgehobener Beitrag

Voisholz – wo und was ist das?

Nicht im Osterholz und auch nicht in der Nähe der Voisheide ist Voisholz zu finden. Selbst alte Gruitener*innen tun sich schwer zu sagen, wo und was Voisholz ist, denn Häuser und Höfe kennen sie meist besser unter dem Namen der Bewohner als unter einer historischen Bezeichnung. Dabei handelt es sich um einen uralten Hof auf Obgruitener Gebiet, der nicht weit von Weilenhaus, Vockenhaus, Aue und Hasenhaus liegt, aber von dort weder zu sehen, noch zu erreichen ist. Voisholz liegt aus Richtung Vohwinkeler Straße ein wenig abseits und versteckt hinter Scheifenhaus.

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Update: Neanderlandsteig, Winkelsmühle

Der Blick auf die Winkelsmühle wird nicht mehr durch einen Bauzaun getrübt, den Weg zu ihr versperrt nun ein schönes schmiedeeisernes Tor (Foto oben). Und da die Vegetation noch spärlich ist, kann man derzeit sogar vom Umgehungsweg einen Blick auf das Fachwerkgebäude erhaschen, hinter dem das Mühlrad liegt (Foto unten).

Hinter dem kleinen Fachwerkgebäude ganz links dreht sich das Mühlrad.

Lothar Weller, 12.4.2021 – Beide Fotos (24.3.2021): Wolfgang Becker.

LINK zum Hauptbeitrag.

Trolleybus: „Gäste“ aus Idar-Oberstein

Die Strecke Mettmann — Gruiten war ab 1930 die erste moderne Obus-Linie in Deutschland. Die zweite folgte 1932 in Idar-Oberstein. (LINK: Mehr dazu auf Wikipedia.) Seit gestern weiß ich, dass es zwischen beiden eine handfeste Verbindung gab: Die für Idar-Oberstein hergestellten Trolleybusse fuhren zuerst auf der Strecke Mettmann — Gruiten!

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1945: Löffel, Kannen, Zinkwannen – eine Plünderung und 530 Mark Bezahlung

In der letzten Zeit des Zweiten Weltkriegs unterhielt die Reichsbahn im Gemeindehaus der reformierten Kirchengemeinde Gruiten ein Warenlager, in dem sich eine große Menge verschiedener Haushaltsgegenstände (anfgefangen von Blechlöffeln bis hin zu Matratzen) befanden. Nur für Reichsbahnangehörige waren sie gedacht, aber offenbar ganz allgemein begehrt. Dieses Lager wurde am Morgen des 16.4.1945 vor der kampflosen Übergabe Gruitens an die US-amerikanischen Truppen von Einwohnern Gruitens geplündert.

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Aue – ein Hof ohne Geschichte?

Der Hof Aue kommt in der bisherigen Geschichtsschreibung von Gruiten so gut wie nicht vor1. Er gehört auch sicherlich nicht zu den ganz alten Höfen. Außerdem lag er in der Honschaft Obgruiten, zählte damit erst ab 1894 zur Gemeinde Gruiten und kirchlich sogar bis 1902 noch zu Schöller. Selbst sein Name (Aue) — den es (ebenso wie für die Nachbarhöfe Weilenhaus, Vockenhaus, Hasenhaus) bis heute als postalische Adresse gibt! — scheint erst spät entstanden zu sein. Im Urkataster von 1830/31 ist er jedenfalls nicht enthalten.

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Vockenhaus, ein Hof an der Grenze

Das Foto oben zeigt das nicht mehr vorhandene Vockenhaus (auch Fockenhaus geschrieben) vermutlich um 1936. Es lag direkt neben Weilenhaus, aber auf der anderen Seite des Weges, der zur Osterholzer Straße hinaufführt, beide nahe der Kleinen Düssel an der Grenze zwischen Gruiten und Obgruiten.

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Der alte Hof Thunis – und ein Hochzeitsstein, der auf den Hund gekommen ist

Der Hof Thunis gehört nicht zu Gruiten, sondern zur alten Mettmanner Honschaft Diepensiepen, zählt aber ebenso wie z.B. die Winkelsmühle, die ganz in der Nähe liegt, zum „gefühlten Gruiten“. Nicht zuletzt, weil der Hof im 20. Jahrhundert lange Zeit von der alten Gruitener Familie Körsgen bewirtschaftet wurde. Die Geschichte des Hofes reicht aber mindestens bis ins 16. Jahrhundert zurück und ist verbunden mit der alten Kölnischen Straße, einem Handelsweg, der schon vor Jahrhunderten von Köln/Hilden über Millrath kommend die Düssel vor dem Hof überquert und hinauf zum Potherbruch Richtung Wülfrath weiterführte.

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Ein neues Bett für die alte Düssel

Den ursprünglichen Verlauf der Düssel im Bereich von Gruiten-Dorf kennen wir nicht, aber im späten 17. Jahrhundert lichtet sich der geschichtliche Nebel zumindest für den Bereich des heutigen Dorfkerns. Seit dem Bau des Predigthauses (1682), noch sicherer aber seit dem Bau der reformierten Kirche neben dem Predigthaus (1719-21) können wir davon ausgehen, dass die Düssel etwa dort herfloss, wo sie auch heute noch zum Dorfausgang in Richtung der alten Höfe Heinhausen und Im Grund fließt. Aber im Bereich dieser Höfe hat es im 19. und im 20. Jahrhundert Veränderungen gegeben.

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Gruitener Platt – ja, das gibt es

Im Zusammenhang mit dem Haaner Platt, das sich in Details sogar zwischen Unter- und Oberhaan unterscheiden soll, ist gefragt worden, ob es auch ein Gruitener Platt gibt und wer sich um dessen Pflege bemüht. Da sind vor allem die „Aulen Gruitener“ zu nennen, von denen noch etliche Gruitener Platt verstehen, aber nur noch wenige es auch sprechen (können). Aber im Archiv Breidbach gibt es Tondokumente aus den ersten Jahrzehnten der „Aulen Gruitener“ mit Unterhaltungen, Vorträgen und Gedichten in Gruitener Platt. Und auch schriftliche Dokumente sind vorhanden. Drei Gedichte, die Gruiten und das Gruitener Dorf behandeln und eines, das einen für die Beteiligten sehr unangenehmen „Unfall“ schildert sowie eines, das ein ganz konkretes Ereignis des Jahres 1890 beschreibt, füge ich hier an:

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