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Gruitener Geschichte(n)

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1200 Jahre Gruiten in 120 Sekunden

Gruiten ist älter als früher gedacht. Seit 2013, als bei der Sanierung des alten Nikolausturms Skelette gefunden wurden, kann man von mehr als 1000 Jahren ausgehen, denn die Altersbestimmung der ältesten gefundenen Gebeine fällt in die Zeit von 720 bis 993 n.Chr.

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Wer erkennt das Haus des „Wilderi“?

Zugegeben, der Blickwinkel, aus dem ich das Haus fotografiert habe (Foto oben, 2011), ist ungewöhnlich, aber sonst wäre es wohl auch zu einfach, das Haus zu erkennen. Es steht in Gruiten – nicht im Dorf, aber auch nicht sehr weit davon entfernt. Weiterlesen „Wer erkennt das Haus des „Wilderi“?“

Von der Herrschaft Schöller zur Stadt Haan: Gruiten und die Kommunalreformen

Die Verbindung von Gruiten, Schöller mit Obgruiten, Düssel und Sonnborn ist jahrhundertealt. Diese Honschaften bildeten das „Gericht der vier Kapellen“, das schon 1428 nachweisbar ist[1]. Ab 1689 gehörte Gruiten mit Obgruiten, Schöller und Düssel zur Herrschaft Schöller, der auch noch Obmettmann angeschlossen wurde.[2] Dann kam Napoleon und schuf 1806 das Großherzogtum Berg mit ab 1807/08 neu zugeschnittenen Verwaltungseinheiten mit französischen Namen: Arrondissement, Kanton und Mairie. Gruiten gehörte nun mit Obgruiten, Ellscheid, Schöller, Millrath (und selbstverständlich der Gemeinde Haan) zur Mairie Haan[3]ein Gebilde ohne historischen Zusammenhang, wie Fritz Breidbach es nannte.[4] Weiterlesen „Von der Herrschaft Schöller zur Stadt Haan: Gruiten und die Kommunalreformen“

Der Hof „Heinhausen“

Der früheste Nachweis dieses Hofes stammt aus dem Jahre 1387. In einem Register des Stiftes Kaiserswerth wird Heinhausen in Verbindung mit dem Nachbarhof Grund erwähnt.[1] Danach finden wir Heinhausen in der Gruitener Offergerstenrolle von 1448/58 aufgeführt.[2] Das Protokollbuch des Kaiserwerther Hofgerichts zu Schwarzpe enthält dann die Information, dass ein Nikolaus von Heinhausen den Hof 1503 zum Lehen erhielt. 1552 wird ein Rutger von Heinhausen erwähnt und 1558 sein Tod in diesem Protokollbuch vermerkt.[3]   Weiterlesen „Der Hof „Heinhausen““

10 Jahre Maibaum auf dem Dorfanger

Am 1. Mai 2009 wurde der erste Maibaum auf dem Gruitener Dorfanger aufgestellt. Das Wetter war prächtig und die Beteiligung großartig. Jochen Raitor, der Initiator, habe in seinen kühnsten Träumen nicht mit einem solchen Besucherzuspruch gerechnet, hieß es in der Rheinischen Post vom 2. Mai. Die Westdeutsche Zeitung vom selben Tag listete den Kreis der Beteiligten auf: Technisches Hilfswerk (THW), Gruitener Köche, Haus am Quall,  Gruitener Posaunenchor und Gruitener Leierkasten-Männer. Weiterlesen „10 Jahre Maibaum auf dem Dorfanger“

Das Tor zum Dorf: vom „Klutenberg“ bis „Am Doren“

Rund 50 Jahre kann das Foto oben erst alt sein, aber von den darauf im Vordergrund abgebildeten Häusern steht nur noch eines. Auch die Schule oben rechts im Bild gibt es nicht mehr, und die Anlagen des Kalkwerkes am oberen Bildrand links sind ebenfalls längst Geschichte. Wer heute von der Ostseite ins Dorf geht, hat einen völlig anderen Blick. Weiterlesen „Das Tor zum Dorf: vom „Klutenberg“ bis „Am Doren““

Der Teich, das „Schütt“ und Gruitens Schönheit vor >100 Jahren

Das Foto oben ist eines der schönsten, das es von Gruiten-Dorf gibt. Und es zeigt eine der größten Veränderungen, die Gruiten seit der vorletzten Jahrhundertwende erfahren hat. Der Teich im Vordergrund, der fast das ganze Areal des heutigen Dorfangers einnimmt, war das Wasserreservoir für die Dampfmaschine, die in der seit etwa 1895 rechts außerhalb des Fotos gelegenen Weberei Edelhoff & Schulte (seit 1990 ein Kindergarten) über Transmissionsriemen die mechanischen Webstühle antrieb. Diese Weberei war neben dem Kalkabbau für mehr als ein halbes Jahrhundert ein sehr wichtiger Erwerbszweig in Gruiten.  Weiterlesen „Der Teich, das „Schütt“ und Gruitens Schönheit vor >100 Jahren“

Ein verwunschenes Schlösschen, aber nicht von Adel

Das Benninghofer Schlösschen war nie ein adeliger Wohnsitz. Sein Ursprung ist ganz und gar profan und wohl mit dem Doktorshaus verbunden. Wahrscheinlich haben hier Mitte des 18. Jahrhunderts Stall und Remise für Pferd und Kutsche gestanden, mit denen Jacob Lauterbach, das Haaner Waisenkind, das zum berühmten Gruitener Arzt wurde, seine Krankenbesuche in der Umgebung machte. Weiterlesen „Ein verwunschenes Schlösschen, aber nicht von Adel“

Zum „Wanderklub“ kann man wandern, aber einkehren kann man dort nicht mehr

Wer von der Winkelsmühle noch ein paar hundert Meter die Düssel hinab wandert, trifft auf ein Anwesen, in dem sich einst die weit über die umliegenden Orte hinaus bekannte und beliebte Gaststätte „Zum Wanderklub“ befand. Im Gästebuch ist z.B. 1889 der Aufenthalt des Prinzen Albrecht von Preußen in Begleitung von Feldmarschall Graf Moltke verzeichnet.[4] 

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Zwei Giraffen hielten bis zum Ende aus

Das Titelfoto habe ich am 27. Mai 2009 aufgenommen. Wer erinnert sich noch an die beiden Giraffen neben dem Eingang eines Gebäudes, in dem viele Gruitener/innen in ihren frühen Jahren einen großen Teil ihrer Zeit verbracht haben? Weiterlesen „Zwei Giraffen hielten bis zum Ende aus“

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