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Gruitener Geschichte(n)

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1200 Jahre Gruiten in 120 Sekunden

Gruiten ist älter als früher gedacht. Seit 2013, als bei der Sanierung des alten Nikolausturms Skelette gefunden wurden, kann man von mehr als 1000 Jahren ausgehen, denn die Altersbestimmung der ältesten gefundenen Gebeine fällt in die Zeit von 720 bis 993 n.Chr.

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Hervorgehobener Beitrag

Der „Ratskeller“

Ein „Ratskeller“ setzt selbstverständlich voraus, dass es zumindest in der Nähe ein Rathaus gibt. Das gab es in Gruiten erst ab 1897, erbaut an der Bahnstraße. Es war nicht das Rathaus der Gemeinde Gruiten, sondern das Rathaus der 1894 gebildeten Bürgermeisterei Gruiten, zu der Millrath und Schöller gehörten. Die „Schankwirtschaft Ratskeller“, wie die erste Bezeichnung lautete, wurde dem Rathaus schräg gegenüber erbaut. Eine Ansichtskarte aus der Zeit, als die Elektrizität in Gruiten Einzug gehalten hatte (ab 1905), nennt auch den Besitzer: Otto Geigis (Abb. unten). Weiterlesen „Der „Ratskeller““

Bracken: Ende einer sehr alten Düsselbrücke

Nur zwei undatierte Bilder von ihr sind bisher bekannt (Titelfoto und Abb. unten), aber mehr als drei Jahrhunderte lang war diese Brücke ein wichtiger Übergang über die Düssel beim uralten Hof Bracken. Wer vom Lokal Im kühlen Grunde eine kurze Strecke düsselabwärts geht, erreicht auch heute an dieser Stelle eine Brücke, aber es ist seit 40 Jahren nicht mehr die alte Bruchsteinbrücke, sondern eine „moderne“ Betonbrücke. Weiterlesen „Bracken: Ende einer sehr alten Düsselbrücke“

K20n: Brücke über die Bahn und Verbindung zur Brücken-/Hochstraße

Kaum zu glauben, aber es ist schon 10 Jahre her, dass der Brückenschluss für den zweiten Teil der Gruitener Umgehungsstraße (K20n) erfolgt und durch eine besondere Art der „Landgewinnung“ auch die Anbindung der Brücken-/Hochstraße gelungen ist. Das Titelfoto zeigt den Bauzustand Ende Mai 2009. Weiterlesen „K20n: Brücke über die Bahn und Verbindung zur Brücken-/Hochstraße“

Update: Gruiten-Dorf, mit Kinderaugen gesehen

Noch sind nicht alle Gebäude auf dem Wandteppich identifiziert, aber immerhin bis auf drei alle anderen. Siehe dazu den Vergleich oben.

Die im Beitrag https://gruitenergeschichte.wordpress.com/2019/08/24/gruiten-dorf-mit-kinderaugen-gesehen/ gestellten Fragen sind noch unbeantwortet. 

Eine Anfrage von mir beim Leiter der GGS Gruiten, ob der Wandteppich in der Schule noch vorhanden ist, läuft, wird aber vermutlich erst nach Ferienende beantwortet werden. 

Lothar Weller, 26.8.2019 

Gruiten-Dorf, mit Kinderaugen gesehen

Die „Künstler“, die diesen Wandteppich gestickt haben, sind inzwischen längst erwachsen und haben selbst schon wieder Kinder: Es waren die Schüler*innen der 4. Klasse der Gruitener Grundschule. 1992 haben sie ihn geschaffen und damit einen Wettbewerbspreis gewonnen. Die Klasse fuhr zur Preisverleihung nach Kamen oder Dortmund oder… Wer erinnert sich? Wer weiß, ob der Wandteppich noch existiert? Und wer erkennt mehr als 9 der darauf abgebildeten Gebäude?

Lothar Weller, 24.8.2019 – Foto: privat

Als Gruiten ein Drei-Kirchen-Dorf war

Das Titelfoto oben zeigt Gruiten-Dorf so, wie es selbst die ältesten Gruitener nicht mehr mit eigenen Augen gesehen haben können.  Weiterlesen „Als Gruiten ein Drei-Kirchen-Dorf war“

„Napoleonisches“ (3): „Kirchenstreik“ – und hinter den Kulissen „stille Post“

Die napoleonische Administration ordnete die Auflösung der Kirchengemeinde Schöller und ihre Verschmelzung mit der reformierten Gemeinde Gruiten an. Das führte in Schöller zu passivem Widerstand und zu einer Initiative, die mit allen Mitteln die Ausführung der Anordnung zu vereiteln suchte und tatsächlich Erfolg hatte. Weiterlesen „„Napoleonisches“ (3): „Kirchenstreik“ – und hinter den Kulissen „stille Post““

„Napoleonisches“ (2): Auch der „Bürger Pastor“ musste auf Nachtwache

Die Veränderungen, die das napoleonische Großherzogtum Berg ab 1806 für die Bürger einführte, betrafen auch den Bürger Pastor. Als 1808 Nachtwachen angeordnet wurden, die dafür sorgen sollten, dass die Bürger ruhig schlafen konnten, waren die Pastoren nicht ausgenommen. Allein oder zusammen mit ihren Küstern/Schulmeistern mussten sie genauso wie die übrigen Männer Nachtwachen übernehmen. Weiterlesen „„Napoleonisches“ (2): Auch der „Bürger Pastor“ musste auf Nachtwache“

„Napoleonisches“ (1): Der Huldigungseklat

Vor 250 Jahren wurde der spätere französische Kaiser Napoleon I. geboren. 1806 wurde aus dem rechtsrheinischen Gebiet des Herzogtums Kleve und dem Herzogtum Berg ein napoleonischer Satellitenstaat des französischen Kaiserreiches: das Großherzogtum Berg. Durch kommunale und administrative Neuordnung wurden Gruiten, Millrath und Schöller Teile der Mairie (Bürgermeisterei) Haan im Canton Mettmann des Arrondissements Düsseldorf. Als vor 210 Jahren Napoleon I. den erst viereinhalb Jahre alten Sohn seines Bruders zum Großherzog von Berg ernannte, kam es in Haan zu einem Eklat. Weiterlesen „„Napoleonisches“ (1): Der Huldigungseklat“

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