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Gruitener Geschichte(n)

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Ein kleines Gruiten-Quiz

Inzwischen gibt es rund 200 Beiträge auf „Gruitener Geschichte(n)“. Wenn Sie mal testen möchten, wie viel Sie über Gruitens Historie wissen, dann geht das mit dem folgenden Quiz. Sollten Sie (versehentlich, versteht sich) eine falsche Antwort anklicken, kommen Sie automatisch zu dem Beitrag, der die Frage behandelt und die richtige Antwort enthält.

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Hervorgehobener Beitrag

1200 Jahre Gruiten in 120 Sekunden

Gruiten ist älter als früher gedacht. Seit 2013, als bei der Sanierung des alten Nikolausturms Skelette gefunden wurden, kann man von mehr als 1000 Jahren ausgehen, denn die Altersbestimmung der ältesten gefundenen Gebeine fällt in die Zeit von 720 bis 993 n.Chr.

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Hervorgehobener Beitrag

Der alte Hof Pelzers

Seit 1448/58 ist die Hofbezeichnung Pelzers (auch Pelters bzw. Peltzers und ähnlich geschrieben) bekannt.1 Pelzers gehört zu den Gruitener Höfen an der Düssel, die näher an Schöller als an Gruiten-Dorf liegen. Und wie bei etlichen anderen uralten Gruitener Höfen, ist auch über die Frühzeit von Pelzers mangels Quellen relativ wenig bekannt. So ist z.B. bisher nicht geklärt, worauf die Hofbezeichnung zurückgeht. Und erst 1586 taucht mit Geirhardt zu Pelserstes in alten Dokumenten der Name eines Besitzers des Hofs auf (Abb. unten).2

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Der alte Hof Bäusenberg

Der Hof Bäusenberg ist der drittletzte Gruitener Hof düsselaufwärts vor Schöller. Auch er gehört zu den Höfen, die bereits 1448/58 urkundlich belegt1 sind und noch immer bestehen. Rund 100 Jahre später erfahren wir, dass Johann auf dem Bäusenberg an der Grenze zu seinem östlichen Nachbarn dreiviertel Morgen Wald gerodet hat, wofür er nach einem Verzeichnis von 1545 dem Amt Solingen jährlich ein festgelegtes Quantum Hafer schuldig war2. Danach sind bisher für einige Zeit keine urkundlichen Quellen bekannt, in denen der Hof genannt wird.

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Fluch und Segen: Das Wasser!

Ohne Wasser kein Leben. Ohne Düssel und Kleine Düssel hätte es das historische Gruiten nicht gegeben, denn gesiedelt wurde in alter Zeit nur, wo Wasser für Mensch und Tier vorhanden war. Die vielen Gruitener Höfe, die schon vor mehr als 550 Jahren urkundlich nachgewiesen sind, lagen alle über mehrere Kilometer verteilt unmittelbar an der Düssel und der Kleinen Düssel. Wasser ist ein Segen, aber zu viel oder zu wenig Wasser ein Fluch.

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Der Kaufmann von … – nein, nicht von Venedig

Gruiten und seine Kaufleute im Spätmittelalter, das war schon vor einigen Jahrzehnten Thema einer Radiosendung. In ihr wird die fiktive Geschichte eines Küstersohns aus Gruiten erzählt, der bei seinem Pfarrer Lesen, Schreiben, Rechnen und Latein gelernt hat und von ihm nach Köln entsandt wird, um Gruitener Kollektengelder für den Bau des Kölner Doms1 abzuliefern und einen Brief des Pfarrers an einen Gruitener auszuhändigen, der inzwischen ein großer Kaufmann in Köln geworden ist. Der Kölner Kaufmann aus Gruiten findet Gefallen an dem Jungen, stellt ihn als seinen Gehilfen ein und macht ihn später zum Leiter seines Kontors in Brügge.2

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Düsselhochwasser 1961

Fast genau 60 Jahre vor der großen Flutwelle, die Gruiten-Dorf am 14.7.2021 überrollte, gab es auch ein Hochwasser, das das Dorf erheblich überschwemmte. Die vorhandenen Fotos geben keinen sicheren Aufschluss darüber, ob es ebenfalls ein gleichzeitiges Hochwasser der Düssel und der Kleinen Düssel war. Da die Fotos aber nur den Hochwasserzustand der Düssel vor dem Dorf und in der Dorfmitte zeigen, könnte es richtig sein, dass damals „nur“ von einem Düsselhochwasser gesprochen wurde. Die Rheinische Post schrieb dazu: Die Düssel war im Gebiet Wülfrath — Gruiten — Schöller über die Ufer getreten. […] Ähnliche Situationen [wie in Gruiten-Dorf] fand die Feuerwehr auch im Angerland, in Wülfrath, Hilden und in Erkrath vor.[*]

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Die schönste Tür Gruitens?

Die Frage zu stellen, in welchem Haus sich die oben abgebildete Tür befindet, erübrigt sich wohl. Sie fällt so ins Auge, dass sich fast jede/r erinnern wird, wo er/sie sie gesehen hat. Das Haus, zu dem sie gehört, steht seit nun fast 120 Jahren an der Bahnstraße, und wahrscheinlich ist die Tür genauso alt wie das Haus.

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Architekturhistorisch bedeutendes Gebäude an der Parkstraße

Gebaut hat ihn, einen der ersten Bungalows in Deutschland, der Star-Architekt Paul Schneider-Esleben um 1952, aber seit mehr als einem halben Jahrhundert war er von der Straße kaum mehr zu sehen, weil er nicht direkt an der Straße liegt und in den 1960er Jahren ein Bürogebäude daneben gesetzt wurde, das den Blick auf ihn zusätzlich einschränkte. Kommt er jetzt zumindest kurzzeitig wieder zum Vorschein? Das Bürogebäude wird nämlich derzeit abgerissen (Titelfoto).

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Gruiten-Dorf meldet „Land unter“

Das hat es seit fast 30 Jahren nicht mehr gegeben: Hochwasser im Dorf! Düssel und Kleine Düssel sind heute reißende Bäche. Die Kleine Düssel hat am Dorfeingang Ost einen kleinen See gebildet und sich von dort einen zweiten Weg mitten durch die Wohnbebauung gebahnt, dabei Keller, Wohnungen und Autos geflutet. Die Pastor-Vömel-Straße steht bis zum Bürgermeistershaus und zum Haus Weidenwerth unter Wasser. Das tiefer liegende ev. Ensemble aus Kirche, Predigt- und Pfarrhaus ist besonders betroffen. Auf dem Anger reicht das Wasser bis an den Kindergarten heran. Hinter dem Haus Offers hat die Düssel eine Breite, die ein X-faches der normalen beträgt – und eine ungeheure Fließgeschwindigkeit. Auch hinter dem Dorf steht links der Düssel alles im Wasser: Heinhauser Mühle, Heinhauser Schmiede, Heinhauser Hof.

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Hof Kamp – ein alter Hof, der noch besteht

Der Hof gilt als Abspliss des großen Hofes Quall1, weswegen er auch lange Zeit Quallerkamp genannt wurde.2 Wann der Hof entstanden ist, wissen wir nicht, aber spätestens im 17. Jahrhundert muss er schon bestanden haben, denn ein Dokument von 1661 enthält den Hinweis, dass es auf dem Hof eine Feuersnot gegeben hat.3 Von der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wechseln die Namen der Hofbesitzer/-bewohner mehrfach.2 Aber dann führt ein Kaufvertrag von 1849 in Verbindung mit einer Heirat von 1844 zu einer inzwischen rund 120 Jahre andauernden Ära Forsthoff auf dem Hof Kamp.

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